Politik | 04.07.2014

Spendenbereitschaft ermöglichte Beisetzung in Mayen

Familie Hoang sagt Danke

Mayen. Am 05. Mai verstarb in Seoul der in Mayen geborene und wohnhaft gewesene 23 jährige Mysa Trang Kieu an den Folgen eines tragischen Unfalls. Neben dem seelischen Leid für die Familie wurde schnell klar, dass es der Familie ohne Solidarität und Hilfe nicht möglich sein würde, die Kosten, die in Korea entstanden, zu bezahlen. Hinzu kam der verständliche Wunsch der Angehörigen den Sohn, Bruder und Freund in der Heimat bestatten zu können, damit ein Ort der Trauer und des Gedenkens aufgesucht werden kann.

Zwischenzeitlich konnte nun am 05. Juni die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Mayen im Anschluss an eine würdevolle Trauerfeier, die durch Diakon Thomiczny gehalten wurde, erfolgen.

Bis dahin bestand auch ständig reger Kontakt zu den betreuenden Mitarbeitern der deutschen Botschaft in Seoul, die immer wieder für die Familie als Ansprechpartner und Mittler zur Verfügung standen.

Im Vorfeld der Veröffentlichung des Leids der Familie konnten zwar durch die Arbeitgeber der Mutter und die Unterstützung durch die Polizei Mayen erste Hilfen bei Behörden, Institutionen, Betrieben, Stiftungen und dem familiären Umfeld angestoßen werden, es wurde aber schnell deutlich, dass dies nicht ausreichen würde.

Die Familie wandte sich u.a. an „BLICK aktuell“. Hier erklärte man sich direkt zur Unterstützung bereit und veröffentlichte einen entsprechenden Bericht über den tragischen Todesfall mit dem Hinweis auf ein zwischenzeitlich bei der Caritas Mayen eingerichtetes Spendenkonto veröffentlichte.

Fast 100 Einzelspenden aus der Bürgerschaft oder aus unterschiedlichsten Gruppierungen, beispielhaft seien hier die Firmlinge aus Kehrig genannt, überwiesen seitdem manch kleinen aber auch manch großen Betrag.

Anfang Juli konnte nun festgestellt werden, dass durch alle diese Spendenbeträge, die durch die Familie aufgebrachten Eigenanteile und viele Verzichte auf Rechnungsstellungen, alle finanziellen Ansprüche in- und ausländischer Stellen bedient werden können. Zumindest bleibt der Familie Hong hierdurch ein finanzielles Desaster erspart.

Familie Hoang möchte sich auf diesem Weg bei allen Spendern herzlichst bedanken. Dieses vor Ort gezeigte Zeichen der Solidarität gab in der Zeit des Leids und Schmerzes Kraft und Halt.

Dem Dank schließen sich die Mitarbeiter der Caritas Mayen, die Arbeitgeber der Mutter und die Polizei Mayen gerne an. Seitens der Caritas wurden in den vergangenen Tagen Spendenbescheinigungen verschickt. Wegen dort nicht bekannter Postanschriften konnte dies bisher nicht an alle Spender erfolgen. Wer also noch keine Spendenbescheinigung erhalten hat, kann sich beim Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., Ansprechpartner Herr Bernhard Gödert, Telefon 02651 - 9869130, melden.

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