Anzeige Gewinnspiel der Werbegemeinschaft der Verbandsgemeinde Mendig
Gewinner zogen das große Los
Anne und Thomas Lenz testen Elektroauto der Volksbank RheinAhrEifel
Mendig. Im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags beim Frühlingserwachen hatten Anne und Thomas Lenz beim Gewinnspiel der Werbegemeinschaft der Verbandsgemeinde Mendig das große Los gezogen und den ersten Preis gewonnen: Eine Woche Fahrspaß mit dem nahezu emissionsfreien Elektroauto der Volksbank RheinAhrEifel.
Umweltfreundlicher Flitzer
Als die beiden den umweltfreundlichen Flitzer nach sieben Tagen ausgiebigen Testens zurück in die Bankfiliale brachten, berichteten sie, wie es wirklich ist, mit einem Elektroauto zu fahren, ob es im Alltag funktioniert und wie die Menschen im Straßenverkehr darauf reagieren. „Das Fahrgefühl war überraschend normal, wie bei jedem anderen Auto auch. Besonders war, dass das Fahrzeug nahezu flüsterleise fährt“, berichteten die Tester. Im Straßenverkehr ist die geräuschlose Fortbewegung ein echter Hingucker: „Passanten haben sich nach uns umgedreht, als ob wir mit einem Ferrari unterwegs wären. Man hört wirklich nur ein leises Summen und den Reifenabrieb.“ Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern kann sich der 49 KW- und 67 PS-starke Wagen mit benzinbetriebenen Autos durchaus messen. Auf die maximale Reichweite von 150 Kilometern solle man sich gerade bei einer sportlichen Fahrweise aber besser nicht verlassen, waren sich die beiden einig. Denn bei Autobahngeschwindigkeiten zwischen 110 und 130 Stundenkilometern ist der Akku nach 50 bis 60 Kilometern bereits aufgebraucht. Dieser Nachteil ist dann auch ausschlaggebend, sich zum jetzigen Zeitpunkt kein Elektroauto anzuschaffen: „Für lange Strecken, die wir hier auf dem Land regelmäßig zurücklegen müssen, ist das Auto nicht geeignet. Zudem ist die Ladeinfrastruktur noch lange nicht flächendeckend ausgebaut, so dass man überall öffentliche Elektrotankstellen vorfinden würde.“
Fünf Stunde Ladezeit
Um den Akku vollständig aufzuladen, vergehen rund fünf Stunden. Man kann das Auto an jede Haussteckdose anschließen. Während der Arbeit oder über Nacht funktioniert das problemlos, für das Aufladen „zwischendurch“ ist allerdings ein gutes Zeitmanagement erforderlich. In der Großstadt könnte das Elektrofahrzeug eine echte Alternative darstellen oder bietet sich zumindest als Zweitwagen an. Aufgrund seiner „kleinen Größe“ passt es fast in jede Parklücke. Die Regionalbank hatte das erste, in der Region zugelassene Serienfahrzeug – den Mitsubishi i-MiEV Eletric – Anfang 2011 angeschafft, um Impulse für die Integration von Elektroautos in die künftige Mobilität zu geben.
