Radsportclub Mayen
Gute Kondition und Stehvermögen gefragt
RTF und Radmarathon in Mayen gut besucht
Mayen. Rund 350 Radsportler kamen am zweiten Juni-Wochenende in die Eifelstadt, um die ausgeschilderten Strecken des RSC Eifelland Mayen zu befahren. Gute Kondition und Stehvermögen waren nicht nur auf der Langstrecke gefragt, auch auf den kürzeren Distanzen wurden die Teilnehmer sportliche gefordert.
Als erste starteten am frühen Morgen die insgesamt 73 Marathon-Fahrer auf die anspruchsvolle, 202 Kilometer lange Strecke. Eine Extra-Schleife führte sie zunächst nach Treis-Karden an die Mosel, über Valwigerberg nach Cochem und durch die Weinberge in Pommern zurück in die Eifel. Ab Gamlen ging es dann gemeinsam mit den aus Richtung Kehrig kommenden vier RTF-Strecken weiter auf eine große Runde zu den Vulkanmaaren bei Schalkenmehren und zum Schluss in die Umgebung des Nürburgrings. Gerade zu Beginn und im letzten Teilstück galt es zahlreiche Anstiege zu bewältigen, die die Kondition aller Teilnehmern auf die Probe stellten. Die schnellsten Fahrer erreichten nach rund sieben Stunden das Ziel und waren nicht weniger gezeichnet als die letzten, die am späten Nachmittag in Mayen eintrafen. Im Ziel freuten sich aber alle über die wohlverdiente Nudelportion oder ein leckeres Stück Kuchen.
Auf die RTF-Strecken begaben sich nochmals über 280 Sportler, „etwas weniger als bei der letztjährigen Rekordaustragung, aber insgesamt wieder ein sehr erfreuliches Ergebnis“, wie der RSC-Vorsitzende, Martin Reis, zufrieden feststellte. Der Großteil der RTFler tummelte sich auf den 76 und 122km Distanzen, die wellig über die Höhenlagen bei Laubach, weiter nach Ulmen und zu den Maaren sowie schließlich durch das Elztal nach Mayen führten. Dementsprechend gab es besonders viel zu tun für die Helfer an den Verpflegungsstellen in Hauroth und Mosbruch, wo alle Strecken vorbei führten. Begünstigt wurde die Veranstaltung erneut durch angenehmes Sommerwetter, was für gute Stimmung unter den Fahrern und auch im Verein sorgte.
Leider gab es auch ein paar unerfreuliche Probleme zu vermelden, die an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben dürfen. So wurde an mehreren Stellen entlang der Routen die Streckenbeschilderung in der Nacht durch Unbekannte entfernt oder verändert, sodass sich einige Teilnehmer verfuhren. Obwohl letztlich alle wieder das Ziel in Mayen erreichten, entschuldigt sich der RSC Mayen ausdrücklich bei allen Betroffenen und wird im kommenden Jahr verstärkt Streckenkontrollen durchführen, um dieses Problem zu vermeiden.
Trotz dieser Probleme gab es von allen Seiten viel Lob für die verkehrsarmen und landschaftlich schönen Routen, wodurch sich der Verein bei seinem neuen Streckenkonzept bestätigt fühlt und dieses weiterführen wird. Wie immer gilt der Dank allen beteiligten Sportlern für ihr Kommen und auch dem Einsatz der vielen Helfer, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen ist. Auf der Vereinsseite www.rsc-mayen.de gibt es nun einige Impressionen des Tages und viele weitere Infos.
