Politik | 12.04.2014

SPD-Landtagsabgeordneter Marc Ruland zu Gast bei den Barmherzigen Brüdern in Saffig

„Gute und regionale Pflege und Betreuung als Demografie-Faktor“

Der Landtagsabgeordnete Marc Ruland, Gottfried Busch, Ortsbürgermeister von Nickenich, und Wilhelm Anheier, Ortsbürgermeister von Plaidt, informierten sich vor Ort über die Arbeit der Barmherzigen Brüder in Saffig.  privat

Andernach. Der Andernacher Landtagsabgeordnete Marc Ruland (SPD) nutzte kürzlich gemeinsam mit anderen Mitgliedern der SPD-Kreistagsfraktion die Möglichkeit, sich vor Ort über die Arbeit der Barmherzigen Brüder in Saffig zu informieren und mit den Vertretern eines der größten Gesundheits- und Sozialdienstleistern in der Region in einen Dialog zu treten. Die Barmherzigen Brüder, deren Angebot im Landkreis Mayen-Koblenz neben einer Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie auch zwei Seniorenzentren, ein Zentrum für Menschen mit Behinderung und eine Behindertenwerkstatt umfasst, befinden sich in Trägerschaft der BBT-Gruppe. Die Einrichtung der Barmherzigen Brüder Saffig begleitet und unterstützt mit ihren 625 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über 800 Menschen in der Region. An dem Treffen nahmen neben Ruland auch der Ortsbürgermeister von Nickenich, Gottfried Busch, sowie sein Plaidter Kollege Wilhelm Anheier teil. Begrüßt wurden sie in den Räumlichkeiten der Barmherzigen Brüder von Geschäftsführer Günter Mosen, dem Hausoberen Frank Mertes und dem kaufmännischen Direktor Matthias Warmuth.

„Im Rahmen der Demografie-Strategie des Landes sowie der zunehmenden Bedeutung der demografischen Entwicklung auch in unserem Kreis spielt das Pflege- und Betreuungsangebot der Barmherzigen Brüder eine immer wichtigere Rolle“, so Ruland. „Mit dem Älterwerden unserer Gesellschaft geht eine Zunahme an Mehrfacherkrankungen einher, auf die wir mit einem qualitativ hochwertigen und differenzierten Angebot reagieren müssen, das ein selbstbestimmtes Leben in den Vordergrund rückt. Diesen Anforderungen werden die Einrichtungen der Barmherzigen Brüder als kompetenter und gut vernetzter Dienstleister für die Region und in der Region gerecht.“ Über die Notwendigkeit eines differenzierten Angebotes, das neben allgemeinen Formen der ambulanten und stationären Betreuung auch alternative Möglichkeiten wie etwa Kleinstheime beinhaltet, waren sich alle Beteiligten einig.

„Altenpflege“ mehr aufwerten

Ein zentraler Aspekt des Gespräches war auch die Fachkräfteentwicklung im Gesundheits- und Sozialbereich: In sämtlichen Bereichen von der Heilerziehungspflege bis hin zur Verwaltung und Hauswirtschaft bilden die Barmherzigen Brüder in Saffig aus. Es sei jedoch auf dem Feld der Altenpflege nicht leicht, neues und gut qualifiziertes Personal anzuwerben. Hier wurde auf die Möglichkeit einer Personalmarketingkampagne hingewiesen. „Außerdem ist es wichtig, den Beruf der Altenpflegerin beziehungsweise des Altenpflegers generell stärker wertzuschätzen. Hier ist nicht zuletzt die Politik in der Pflicht, gute Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne zu gewährleisten. Dafür möchte ich mich auch zukünftig in Mainz einsetzen“, so der Landtagsabgeordnete abschließend.

Pressemitteilung

Büro Marc Ruland, MdL (SPD)

Der Landtagsabgeordnete Marc Ruland, Gottfried Busch, Ortsbürgermeister von Nickenich, und Wilhelm Anheier, Ortsbürgermeister von Plaidt, informierten sich vor Ort über die Arbeit der Barmherzigen Brüder in Saffig. Foto: privat

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