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41. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennen

Heimsieg für Black Falcon in der Grünen Hölle

24.05.2013 - 11:30

Nürburgring. Nachdem mit Manthey und Phoenix Racing in den vergangenen Jahren bereits zwei Teams aus der Region den 24h-Klassiker gewinnen konnten, sicherte sich mit dem Team von Black Falcon erneut eine Mannschaft aus der Eifel die Langstreckenkrone. Nach 88 Runden gewann das Quartett Bernd Schneider, Jerome Bleekemolen, Sean Edwards und Nicki Thiim mit dem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Black Falcon die 41. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennen. Für Mercedes-Benz war dieser Erfolg zugleich der erste Triumph bei einem 24h-Marathon auf der Nordschleife des Nürburgrings.

Den zweiten Platz belegte in einer spannenden Schlussphase der BMW Z4 GT3 vom Team BMW Sports Trophy Marc VDS in der Besetzung, Maxime Martin, Andrea Piccini, Yelmer Buurman und Richard Göransson. Eine Runde vor Rennende war es Maxime Martin gelungen, den Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von ROWE Racing mit dem Fahrerquartett Thomas Jäger, Jan Seyffarth, Klaus Graf und Nico Bastian noch abzufangen und auf Rang drei zu verweisen. Auf Rang vier folgte Lance David Arnold, Alexander Roloff sowie die Doppelstarter Thomas Jäger und Jan Seyffarth mit einem weiteren ROWE-Mercedes-Benz SLS. „Das ist megageil. Davon kann man nur träumen“, sagte DTM-Rekordchampion Bernd Schneider nach dem Rennen zu SPORT1. In der Pressekonferenz ergänzte er: „Ich habe in meiner Karriere fast alles gewonnen, was ich gewinnen wollte, nur bei diesem Rennen bin ich noch nie ins Ziel gekommen“.

Der Phoenix Audi R8 LMS Ultra mit der Startnummer 1, der Vorjahressieger Marcel Fässle, Mike Rockenfeller, Frank Stippler und Markus Winkelhock komplettiert mit einem Rückstand von 6:15 Minuten die Top-Fünf der Gesamtwertung.

Am Pfingstsonntag um 17 Uhr hatte Rennleiter das Feld der rund 180 Fahrzeuge bei anfänglich noch guten Witterungsbedingungen in die 24h-Hatz durch die Grüne Hölle gestartet. Gegen 21 Uhr setzte dann aber der erste Regen ein, dieser sollte sich im Laufe der nächsten Stunden so sehr verstärken, das kurz vor dem Ende des ersten Rennviertels die Rennleitung das Rennen mit der roten Flagge unterbrechen musste. Die wetterbedingte Unterbrechung des 41. 24-Stunden-Rennens war nicht die erste in seiner Historie. Bereits viermal zuvor musste bei ähnlichen Bedingungen das Rennen ebenfalls unterbrochen werden. Nach einer neunstündigen Pause startete dann das Feld der verbliebenen rund 140 Fahrzeuge erneut in ein nun störungsfrei ablaufendes Rennen.

Auch die Lokalmatadoren aus Mayen nützten bei den überaus schwierigen Wetterbedingungen ihre Streckenkenntnisse und schnitten erfolgreich ab. Angeführt wurde die Erfolgsbilanz der Fahrer von Carsten Knechtges. Gemeinsam mit Dr. Dr. Stein Tveten, Guido Strohe und Niko Nurminen konnte sich der VLN-Champion von 2011 mit einem BMW E90 325i den Sieg in der Klasse V4 für seriennahe Fahrzeuge bis 2500 ccm Hubraum sichern. Knechtges, der ansonsten als Stammpilot beim siegreichen Black Falcon Team aus Meuspath seine Rennen bestreitet, unterstützte aufgrund der eingesetzten Fahrzeugkonstellation von Black Falcon bei den 24h das Team von „aesthetic racing“.

Nur ein technischer Defekt verhinderte am Ende, das Jürgen Nett nach seinem Klassensiegen 2011 auch in diesem Jahr die oberste Podiumsstufe besteigen konnte.

Lange Zeit führte die Besatzung des 300 PS starken Werks-Peugeot 208 GTI mit der Startnummer 208 von Michael Bohrer, Stephane Caillet, Julien Piguet und Jürgen Nett die Klasse an. Doch ein gelöster Turbolader-Schlauch zwang das Quartett nach fast 19 Rennstunden zu zwei außerplanmäßigen Boxenstopps. Diese kosteten insgesamt eine Runde und ließen das Auto zwischenzeitlich auf den dritten Klassenrang zurückfallen. Am Ende konnte sich der Werkstattchef des Autohauses Nett aber nicht nur über seine zweite Position freuen, sondern auch in der Funktion als Teamchef für die 24-Stunden-Aktivitäten des französischen Autoherstellers einen dreifachen Erfolg seines Teams bejubeln. „Es ist toll für Peugeot, hier den neuen 208 GTi mit einem Dreifachtriumph zu präsentieren“, so Jürgen Nett. „Wir führten lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der „216“, doch dann musste ich zweimal zusätzlich an die Box. Ohne diesen Zeitverlust hätten wir uns ein spannendes Duell um Platz eins geliefert.“

Glücklich zeigte sich nach dem Rennen auch Stefan Rössel über die Leistung des Teams von Car Collection, die ihre Rennboliden in der Gesamtwertung auf Position 22 und 44 platzierten. In der Klassenwertung belegten die beiden Porsche 911 GT3 Cup, wo Rössel unter dem Pseudonym „Don Stephano“ im Fahrzeug mit der Startnummer 46 die 24h-Hatz absolvierte, Rang 5 und 11.

Die Erfolgsbilanz des 24h-Rennens 2013 rundete für die Mayener Piloten Christian Steffens ab. Steffens konnte sich mit Marcel Schaaf, Michael Schneider und Herbert von Danwitz in einer nahezu problemlosen Fahrt mit dem RTR-Renault Clio den vierten Rang in der Klasse SP3 sichern.

Lediglich Marc Hennerici hatte kein Rennglück. Hennerici, der sich das Cockpit des Porsche 911 GT3 R von Timbuli Racing mit Pierre Kaffer Norbert Siedler und Marco Seefried teilte, musste bereits das Aus seines Boliden in der 16. Runde vernehmen. Der Porsche war im Bereich der Top-Fünf positioniert, als Marco Seefried im Streckenabschnitt Flugplatz auf ein zu überrundendes Fahrzeug auflief. Als das Überrundungsmanöver fast abgeschlossen war, bekam der Porsche einen Schlag auf das hintere rechte Rad und musste infolge der Unfallschäden an der Box abgestellt werden. Unmittelbar vor dem Rennen hatte sich der siebenfache Formel1-Weltmeister Michael Schumacher mit einer Demorunde auf der Nordschleife in einem 2011 Formel 1-Silberpfeil von seinen Fans verabschiedet.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Dazu zwei Zitate: "Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt." Immanuel Kant (1724-1804) ----- "Die Freiheit besteht darin, daß man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet." Matthias Claudius (1740-1815)
juergen mueller:
Mein lieber Herr Oster - falls Sie es noch nicht wissen,auf Ihrer Sommertour zu schnell unterwegs sind u.dabei den Blick für Wesentliches nicht haben - nicht nur Studierende leiden unter Wohnungsmangel.Sie werden sicherlich davon gehört haben,wie es auch gerade mit sozialem Wohnungsbau bei uns aussieht - beschissen.WARUM? Da fragen Sie mal unsere Stadtpolitik,die sich zwar immer auf KOBLENZ als Universitäts- u.Hochschulstandort beruft,mit ihrem Ruf nach (noch) mehr Studierenden aber offensichtlich nicht in der Lage ist,diesem mit einem vorhandenen Wohnungsmarkt gerecht zu werden. Das ist alles andere als "erfrischend". Nicht immer die oberste Schublade aufmachen,sondern auch einmal die unterste,in der "sozial Schwache" ihr dasein fristen. Bedauerlicherweise hat in unserer Stadt der soziale Aspekt anscheinend KEINE Lobby.
Wally Karl:
Wenn man so die Mitglieder der Projektgruppe auf dem Bild sieht, kann man nicht den Eindruck gewinnen, das sie für ihr Handeln und die sich für die Stadt Neuwied daraus ergebenen finanziellen Dauerbelastungen auf Jahre hinaus verantwortlich einstehen wollen oder können. Das heißt, ihr kurzsichtiges Handel trägt der Steuerzahler ohne je gefragt worden zu sein.
Uwe Klasen:
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