SPD-Wahlkreiskonferenz im WK 11 bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz in Andernach
Hoch und Ruland nach Mainz
Clemens Hoch als Direktkandidat für den Wahlkreis 11
Andernach. Für die Wahl der Vertretung der Bürgerinnen und Bürger im Landtagswahlkreis 11 Andernach wurde mit herausragendem Ergebnis Clemens Hoch zum Direktkandidaten der Sozialdemokraten gewählt. Auf der stattgefundenen parteiinternen Wahlkreiskonferenz haben die Delegierten, den amtierenden Chef der Mainzer Staatskanzlei einstimmig als Kandidaten für die Landtagswahl 2016 gekürt. Mit fulminanten Stimmergebnissen wollten die Konferenzteilnehmer den 37-Jährigen als Direktkandidaten in den Landtagswahlkampf nach Mainz schicken.
Wir spielen nicht auf Platz, sondern auf Sieg
Im Rahmen der Konferenzeröffnung unter der Leitung von Oberbürgermeister Achim Hütten stellte dieser klar heraus, dass der Kreisverband auch in der nächsten Legislaturperiode wieder stark in Mainz vertreten sein will. „Unser Anspruch ist es, auch das nächste Mal wieder drei Abgeordnete zu stellen“, unterstrich der Andernacher Stadtchef in seiner kurzen Begrüßungsansprache. Eine große Konferenzeröffnungsrede hielt auch der Andernacher Landtagsabgeordnete Marc Ruland. Mit dem Aufzeigen von bisher erreichten Meilensteinen wie zum Beispiel die Einrichtung von einigen Ganztagsschulen, und noch anzupackenden Aufgaben, wie zum Beispiel die Erweiterung der Straßensanierung, bewirbt er sich im Rahmen der B-Kandidatur erneut um ein Mandat für den Mainzer Landtag. Im Nachgang zu einem vorher gezeigten Imagefilm über die sozialdemokratische Landesregierung und deren Kabinettschefin Malu Dreyer motivierte er die Genossen: „Wir spielen nicht auf Platz, sondern auf Sieg. Wir setzen auf sie“. Neben Roger Lewentz als Hauptgastredner begrüßte auch die zuständige Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles die Delegierten. „Ihr habt hier viel erreicht für die SPD, für Rheinland-Pfalz „, rief die Bundesministerin den Anwesenden in ihrem Grußwort zu. Ein weiteres Grußwort richtete die Hausherrin, Beate Eggert, an die Anwesenden. Die Geschäftsführerin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz mit Sitz in Andernach unterstrich die Ehrlichkeit, Empathie und Menschlichkeit von Malu Dreyer mit dem Beispiel einer Ausstellungseröffnung zur Erinnerung an die Brandkatastrophe von Harthausen, bei der auch Feuerwehrmänner zu Tode kamen.
Wir sind ein Fortschrittsland
Eine ausführliche Bilanz über die Arbeit der Mainzer Regierungserfolge zog der amtierende Innen-, Infrastruktur- und Sportminister Roger Lewentz. Der Kamp-Bornhofener Landtagsabgeordnete referierte Beispiele, dass Rheinland-Pfalz seit 1991 ein sich stets positiv entwickeltes Bundesland sei. „Wir sind ein Fortschrittsland. Zu uns ziehen immer mehr Menschen und auch Unternehmen“, führte Lewentz aus. Anhand weiterer Beispiele rechnete er den Delegierten vor, dass „das bürger- und familiennahe Konzept der SPD gut für Rheinland-Pfalz war, ist und weiter sein wird“. Auch lobte er die tägliche Arbeit von Staatskanzleichef Clemens Hoch. „Er ist ein Architekt der Regierungsarbeit“, führte der Landesparteivorsitzende aus.
A- und B-Kandidatur
Vor dem Wahlgang der A-Kandidatur stellte sich der einzige Kandidat, Clemens Hoch, in seiner Bewerbungsrede kurz vor. Der Staatssekretär zeigte mit einer orts- und wahlkreisbezogenen Erfolgsbilanz den Konferenzteilnehmern auf, weshalb er gerne weiter machen möchte in Mainz. „Ich möchte mich für Euch starkmachen; gemeinsam mit Euch weiter zurück in die Zukunft“, rief er in Anlehnung an einen Spielfilm der 1980er den Delegierten zu. Die Wahl der A-Kandidatur erfolgte ohne Gegenkandidatur. Ebenso schnell vonstatten verlief die Wahl für die B-Kandidatur. Auch Marc Ruland wurde mit einem herausragenden Ergebnis bei einer Enthaltung einstimmig gewählt. Gemeinsam will man nun in einen starken Wahlkampf starten und die Projekte in den einzelnen Orten, im Wahlkreis, weiter vorantreiben.
Wahlkreiskandidat Clemens Hoch in seiner Bewerbungsrede.
B-Kandidat Marc Ruland bei seinem Gruß- und Antrittswort.
Clemens und Ruland: hoch und markant erfreut über den Zuspruch der Delegierten.
