Georgspfadfinder Mendig beteiligen sich an der Friedenslichtaktion
„Hoffnung schenken - Frieden finden“
Parallelen zu dem beschwerlichen Weg der Flüchtlinge nach Europa
Mendig. Seit einigen Jahren bringen die Georgspfadfinder Mendig in der Adventszeit das Friedenslicht nach Mendig. Auch in diesem Jahr machten sich wieder knapp 30 Pfadfinder mit dem Zug auf den Weg nach Miesenheim. Mit der Botschaft im Ohr: „Frieden wird erst dann möglich, wenn wir mit dem Anderen Zeit verbringen und miteinander in Beziehung treten“, ging es zu Fuß, mit dem Friedenslicht im Gepäck, zurück nach Mendig, wo gegen Mitternacht alle wohlbehalten, aber müde ankamen. Unter dem Motto „Hoffnung schenken - Frieden finden“ verteilten die Pfadfinder am das Friedenslicht in der Gemeinde. Mithilfe von Bildern wurden die Parallelen zwischen dem Weg der Flüchtlinge nach Europa und dem Weg des Friedenslichtes von der Geburtsgrotte in Bethlehem, über Wien bis zu den Bürgern nach Hause aufgezeigt. Bei allen Gemeinsamkeiten wurde dem Betrachter allerdings auch schnell bewusst, dass die Pfadfinder auf ihrem Weg mit dem Friedenslicht nicht ansatzweise nachvollziehen konnten, welche Strapazen die Menschen auf der Flucht in Kauf nehmen - auf ihrer Suche nach Sicherheit und Frieden. Das Ziel der Friedenslichtaktion 2015 war ein Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht zu setzen. Mit der Sonderkollekte soll das Projekt „KKK Kunterbunt - Kaffee, Kleider und Kontakt“ unterstützt werden.
Wohlbehaltene Rückkehr in Mendig.
Die Pfadfinder nehmen das Friedenslicht in Miesenheim in Empfang.Fotos: privat