-Anzeige- Verkaufsoffener Sonntag und Antikmarkt in Mendig
Interessante Raritäten und Kuriositäten
Mendig. Zahlreiche Besucher kamen anlässlich eines verkaufsoffenen Sonntags in die Vulkan- und Bierbrauerstadt Mendig. Da ihr Hauptinteresse dem Antikmarkt auf dem Mendiger Marktplatz sowie der Old- und Youngtimerschau in der oberen Poststraße galt, hielt sich das Bedauern darüber, dass in einigen Geschäften die Türen verschlossen blieben, in Grenzen. „Wir hätten zwar gerne noch einen kleinen Einkaufsbummel durch die Stadt gemacht, aber das vielfältige und hochwertige Angebot auf dem Antikmarkt hat uns voll und ganz in Beschlag genommen“, sagte ein Pärchen, das eigens aus Bad Breisig angereist war.
Von dem hochwertigen Angebot interessanter Raritäten ließen sich auf dem Marktplatz dann auch viele Besucher der Stadt zum Stöbern und Kaufen animieren. Ob es sich um einige zum Teil äußerst günstige Antiquitäten, alte Schallplatten, seltene Keramikkacheln oder um Kuriositäten, wie etwa ein Toilettendeckel mit integriertem Spiegel handelte, das feilgebotene Sortiment hielt für jeden Geschmack etwas bereit. Wer sich jedoch für passende Wohnaccessoires zu den antiken Möbeln interessierte, war bei der Firma Deko Mintgen, die ihr Geschäft ebenso wie die Modehäuser Mintgen in der Poststraße geöffnet hatte, an der richtigen Adresse. Obgleich sie nichts mit dem Thema des Marktes zu tun hatte, erwies sich die Koblenzer Katzenhilfe mit ihrem Informationsstand als Publikumsmagnet.
Bewundernde Blicke zog auch die Old- und Youngtimerschau in der oberen Poststraße auf sich, wo selbst nach 15 Uhr noch einige besonders attraktive „Nachzügler“ eintrafen. Darunter befanden sich wahre Liebhaberfahrzeuge, wie ein 30 PS starker Käfer aus dem Jahre 1956 oder ein himmelblauer Porsche 135 B aus dem Jahre 1960. Das tolle Wetter hatte einige Damen und Herren auch dazu animiert, die neue Mode der Saison nicht nur in Augenschein zu nehmen, sondern auch zu erwerben. „Außer vielen Kunden aus der Region konnten wir eine große Anzahl von neuen Kunden begrüßen, die zum Teil von weither angereist waren“, so Pia Mintgen vom Modehaus Mintgen.
