Ausgelassene Stimmung und närrisches Treiben bei der Volksbank RheinAhrEifel
„Karneval als ein Stück Identität“
Obermendig. Auch in diesem Jahr feierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank RheinAhrEifel mit allen Jecken und Narren ihrer Heimat Fastnacht. Die Karnevalsempfänge des regionalen Finanzinstitutes sind bekannt für ausgelassenes närrisches Treiben, eine Extraportion rheinischen Frohsinn, gute Stimmung und viel Musik. An sechs Abenden der fünften Jahreszeit blieben die Hosenanzüge und Krawatten der Volksbanker im Schrank.
Hoher Besuch stand ins Haus und wurde standesgemäß in den farbenfroh geschmückten Schalterhallen mit viel Tam-Tam empfangen - denn gemeinsam macht das Feiern einfach mehr Spaß. In Obermendig gaben sich das Dreigestirn Prinz Peter II., Präsi von de schwarz-ruude Jecke, seine Deftigkeit Bauer Florian von Holz un Spöhn und Ihre Lieblichkeit Jungfrau Buddy, Elferrätin von de Fallerjass ein Stelldichein. Die drei hartgesottenen Mitglieder der Karnevalsgesellschaft 1903 Obermendig wurden im 111. Jubiläumsjahr von den Pagen Sarah Milles, Jenny Bell und Julienne Caspers sowie von Tim Hermann als Hofmarschall, dem amtierenden Bierkönig Gambrinus Patrick (Paddy) Bertelmeh als Mundschenk und von Steffi Densing als Hoppeditz begleitet. Der Genossenschaftsbank liegt die Heimatkultur sehr am Herzen, deshalb fördert sie diese aktiv. Die Prinzen- und Karnevalsempfänge haben bei der Genossenschaftsbank Tradition und sind zu einem lieb gewonnenen Brauch geworden.
„Unser Karneval - mit allen regionalen Eigenarten - ist wertvolles Kulturgut und ein Stück unserer Identität. Es ist wichtig, dass solche Heimatbräuche gelebt und weitergegeben werden. Sieben gelungene Feste - und der beste Beweis dafür, dass das Vereinswesen Gemeinschaftserlebnisse schafft, die für den Zusammenhalt unbezahlbar sind“, waren sich die Volks- und Heimatbanker einig.
Auch in anderen Filialen der Region wurde kräftig gefeiert
In Andernach waren seine Tollität Prinz Männe I. „vom Amboss zu Strom und Feder“ mit seiner Lieblichkeit Prinzessin Haike I. „Die Gardefee von Deubachshöh“ samt Hofstaat und Gefolge mit von der Partie. Das Panikorchester sorgte für musikalische Höhepunkte. Mit flotten Takten und Stimmungsmusik heizten sie Gästen und Gastgebern kräftig ein.
Gemeinsam mit den Volksbankern feierten die KG Bad Breisig von 1892 samt Prinzenpaar Peter II. und Biggi I., Hofstaat und Gefolge, die Brohler Narrenzunft von 1904 mit Prinzenpaar Arno I. und Nina I., Hofstaat und Prinzengarde, die KG Niederlützingen, die Möhnen Gönnersdorf und die Jeckige Globistere Waldorf. Bei Speisen, Trank und kölscher Karnevalsmusik der Mundartgruppe „Streuobst“ aus Waldorf tanzten, schunkelten und lachten rund 130 Narren noch bis in die Abendstunden. Der Einladung gerne gefolgt waren auch die politischen Vertreter, MdL Guido Ernst, die erste Beigeordnete der Stadt Bad Breisig, Gabriele Hermann-Lersch, und Beigeordnete Silvia Czech, der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Hans-Josef Marx sowie die Bürgermeister/in der Gemeinden Brohl-Lützing, Gönnersdorf und Waldorf Christel Ripoll, Martin Braun und Dieter Felten.
17 Möhnen der Gimmiger Backeslämpchen wurden zum Möhnenfrühstück in der Schalterhalle der Neuenahrer Hauptstelle erwartet, die getreu dem diesjährigen Motto „Jeder Jeck is anders“ kunterbunt geschmückt war. Auch die Kostümierungen der Volksbanker ließen keine närrischen Wünsche offen. Dann kündigte sich weiterer Besuch an: die KG Blau-Weiß Neuenahrer Schinnebröder mit ihrem Vorsitzenden Heribert Krahforst, Prinz Wolfgang III. (Waldhelm), Adjutantin „Schneewittchen“ Elvira Surges, Säckelmeister Rudi Balter samt Senat, Damen- und Herrenelferrat sowie Funkencorps und Tanzende Reihe. Den Abschluss bildete die KG Bunte Kuh aus Walporzheim mit Prinz Ralf I., Hofdame Uschi und Adjutant Dominik.
Unter dem Motto „Wo wir sään, is Fasenacht. Wo wir sään, da wird gelacht“ wurden in Mayen Prinz Michael II. („Fabi“) Faber und seinem Hofstaat die hauseigenen Volksbankorden verliehen. Zu späterer Stunde marschierte zudem der Kottenheimer Prinz Bomber I. „von Pinsel und Farbe“ samt Hofstaat ein. Das Panikorchester heizte der Karnevalsgemeinde mit flotten Takten und Stimmungsmusik kräftig ein. Das krönende Finale bot die Showtanzgruppe „Mennijer Mädche“, die mit ihrer Tanzeinlage das Publikum in ihren Bann zog.
Rund 170 Jecken und Narren aus dem Brohl-, Vinxt und oberen Nettetal verwandelten das Foyer der Niederzissener Bausenberghalle in einen wahren Narrentempel. Die Volksbanker begrüßten die Abordnungen von 13 Karnevalsgesellschaften mit den amtierenden Prinzenpaaren.
Mit von der Partie waren: die KG Zesse Jecke 1934 aus Niederzissen, die Große Kempenicher Karnevalsgesellschaft, die Karnevalsgesellschaft Burgbrohl, die KG Wohlgemut aus Wehr, der Karnevalsclub Owezesse Jecke aus Oberzissen, der Niederdürenbacher Karnevalsverein, der KG Wassenach, der Vereinsring Weibern, die Karnevalsgesellschaft Rieden 1934, der Karnevalsverein aus Schalkenbach, das Karnevalskomitee der freiwilligen Feuerwehr Hausten/Morswiesen, die KG Jelässe Jecke aus Glees und die Brenker Karnevals-Mafia.
Pressemitteilung der
Volksbank RheinAhrEifel
