Allgemeine Berichte | 12.07.2015

Unternehmen L&D bewies am Flughafen Mendig Leistungsstärke

Küche und Kantine war ihre Bühne bei Rock am Ring

Die Versorgung der vielen Helfer bei Rock am Ring hat reibungslos funktioniert. Die Firma „L & D“ am Flughafen Mendig hat fast 21.000 Essen an 20 Tagen vor, während und nach dem Festival ausgegeben. (V.l.) Phillip Preuß von der Strategischen Steuerung bei „L & D“, Regionalleiter Lothar Kaesberg, Bürgermeister Jörg Lempertz, Küchenleiter Arno Mertgen, Landrat Dr. Alexander Saftig und Kreisveterinär Dr. Rudolf Schneider. Privat

Kreis MYK. 90.000 Musikbegeisterte besuchten „Rock am Ring“. Auch für die Firma „L & D“ am Flughafen Mendig war das eine Herausforderung: Damit das dreitägige Festival über die Bühne gehen konnte, bekochten und verköstigten sie mehr als 1000 Helfer mit drei Mahlzeiten täglich. „L & D“ wurde 1974 in Mülheim-Kärlich gegründet. Die Geschichte begann damit, dass umliegende Firmen mit warmem Mittagessen beliefert wurden. Später kamen Ministerien in Bonn und große Verwaltungen hinzu. Heute hat das Unternehmen mehr als 1000 Mitarbeiter an 87 Standorten. Am Standort Mendig kochen seit drei Jahren rund 20 Mitarbeiter vor allem für Kindertagesstätten und Schulen: „Wir sind gewachsen und haben einen neuen Standort gesucht, ohne gleich neu bauen zu müssen“, erklärte Regionalleiter Lothar Kaesberg Landrat Dr. Alexander Saftig bei dessen Besuch: „Die ehemalige Bundeswehrküche des Flugplatzes kam da wie gerufen.“ 20 Tage war die Crew von Marek Lieberberg mit dem Auf- und Abbau und der Durchführung beschäftigt. Klar, dass sie zwischendurch auch essen mussten: „Zwischen 100 und 900 Personen haben wir täglich verköstigt. Der Hauptansturm war der Festivalsonntag, wo rund 1100 Helfer bei uns gegessen haben“, so Kaesberg. Für Küchenleiter Arno Mertgen und seine Kollegen, die fast 21.000 zusätzliche Mahlzeiten in drei Wochen in der ehemaligen Bundeswehrkantine ausgeben mussten, bedeutete das Extraschichten: „Gleichzeitig war es auch eine schöne Erfahrung, das einmal mitzuerleben.“ Erfreulich für den Landrat: „Wir haben eine Nutzung nach der Bundeswehr, wir haben ein gesundes Unternehmen am Standort Mendig hinzubekommen und dann noch eines, das mit unseren Mitarbeitern von der Lebensmittelkontrolle sehr gut zusammenarbeitet.“ Auch für Regionalleiter Kaesberg ist das wichtig: „Die Mitarbeiter der Verwaltung sind nicht unsere Gegner. Im Gegenteil: Sie begleiten unsere Arbeit, schauen mit anderen Augen und geben wertvolle Anregungen.“ Die Entscheidung, nach Mendig zu gehen, sei richtig gewesen. „Wir fühlen uns sehr wohl hier“, sagt auch Phillip Preuß, ein Enkel der Firmengründergeneration und heute in der Strategischen Steuerung von „L & D“: „Das ist von Bedeutung, damit auch die Mitarbeiter engagiert sind - und hier sind sie sehr engagiert. Das ist uns, auch aus der Tradition eines Familienunternehmens, immer wichtig gewesen.“ Für Bürgermeister Jörg Lempertz schließt sich mit „L & D“ ein Kreis: „Uns ist die Übertragung einer Militärliegenschaft in private Hände gelungen, wir haben ein Konversionsprojekt, das auch kulturell einen Höhepunkt für die Region schafft. Ich freue mich, dass „Rock am Ring“ auch für unsere Firmen Wertschöpfung bringt und sie ihre Leistungsstärke unter Beweis stellen können.“ Landrat Dr. Alexander Saftig blickte derweil schon ins nächste Jahr: „Es ist gut, wenn man weiß, dass starke Partner für ein Großevent wie Rock am Ring schon vor Ort sind. Unternehmen wie „L & D“ sind auch eine Visitenkarte für Stadt, Verbandsgemeinde und Kreis. Pressemitteilung Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Die Versorgung der vielen Helfer bei Rock am Ring hat reibungslos funktioniert. Die Firma „L & D“ am Flughafen Mendig hat fast 21.000 Essen an 20 Tagen vor, während und nach dem Festival ausgegeben. (V.l.) Phillip Preuß von der Strategischen Steuerung bei „L & D“, Regionalleiter Lothar Kaesberg, Bürgermeister Jörg Lempertz, Küchenleiter Arno Mertgen, Landrat Dr. Alexander Saftig und Kreisveterinär Dr. Rudolf Schneider. Foto: Privat

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