Herrlicher Karnevalszirkus bei der Mendiger Kolping-Familie
„Manege frei!“ für Clowns, Hupfdohlen und andere lustige Gestalten
Mendig. „Manege frei - herzlich willkommen beim Kolpingzirkus in Mendig!“ Mit diesen Worten begrüßte Zirkusdirektorin (Vorsitzende der Mendiger Kolpingfamilie) Renate Plitzko, gemeinsam mit ihrem Vorstand Marvin Rawert (Akrobat), Christian Kossmann (Zauberer), Wolfgang Kütscher (Dompteur), Gerry Frank und Günter Hansen (Löwen), Inge Stallknecht (Assistentin), Ute Zinke, Sandra Plitzko und Ulrike Held (Clowns) sowie Seiltänzerin Angela Nachtsheim zahlreiche Jecken in dem bis auf den letzten Platz ausverkauften Pfarrheim-Saal von St. Cyriakus zu einer Sitzung der Extraklasse. Ein ganz besonderer Gruß galt Ulrike und Ralf Schneider von der befreundeten Kolping-Familie Lahnstein sowie Petra Heusler (Bildungsreferentin beim Kolpingwerk - Dachverband Trier). Besondere Ehrungen erfuhren Reinhold und Lorette Euskirchen, Gerd Montermann sowie Ute und Wolfgang Zinke unter anderem für den Aufbau und die fantastische Dekoration der Bühne sowie die Gestaltung der Orden. Durch das nachfolgende Programm führte - wie immer - die charmante Moderatorin Laura Plitzko. Nach einem pfiffigen Vortrag von Kolping-Hoppeditz Lina Kraut gab das Mendiger Dreigestirn Prinz Peter II, Präsi von de schwarz-ruude Jecke, Bauer Florian von Holz un Spöhn und Jungfrau Buddy, Elferrätin von de Fallerjass sich mit seinem Hofstaat und dem „echten“ Hoppeditz die Ehre und stimmte gemeinsam mit dem närrischen Publikum das Prinzenlied an. Hans-Jörg Gelhard, der den ganzen Abend für den „guten Ton“ sorgte, erntete ebenso wie Wolfgang Zinke als singender „Kölsche Jung“ (in Begleitung von Wolfgang Porz), Bänkelsänger Andreas Geisen und nicht zuletzt die brillanten „Sunshine Singers“ (Renate Plitzko, Sandra Plitzko, Ulrike Held und Wolfgang Zinke) anerkennenden Beifall des bestens aufgelegten Publikums.
Glanzpunkte des Abends
Zu den Highlights der rundum gelungenen Sitzung zählte unter anderem Christian Kossmann, der als konservativer Lehrer des Kolping-Gymnasiums vergeblich versuchte, seine zum Teil coolen Schüler: Viktoria Diensberg, Pia Bolwin, Anne Dernbach, Annika Kraut, Ellen Kraut, Lina Kraut, Sandra Plitzko, Nico Junglas, Marwin Rawert und Gina Kütscher, die zuvor mit einem originellen „Knietanz“ begeisterten, zu disziplinieren. Einer von vielen Glanzpunkten des Abends war der Auftritt des karnevalistischen Urgesteins Irmgard Müller, die in einer unnachahmlichen Art und Weise über ihre Probleme beim Online-Shoppen sprach und auch beim „Super 6 Lottospiel“ bzw. beim Jackpot mit der nicht immer ganz eindeutigen Übersetzung ihre Probleme hatte. Diesem Vortrag stand jedoch Pastor Ralf Birkenheier als Gottesdienstbesucherin, die vergessen hatte, ihre Kittelschürze gegen die „Sonntagskleidung“ auszutauschen, in nichts nach. Für „ihre“ ständigen abschweifenden Gedanken entschuldigte „sie“ sich zwischendurch jedoch immer wieder mit einem verschmitzt-unschuldigen Blick nach oben: „Lieber Gott mögest Du mir verzeih´n, ich würde so gerne andächtig sein!“ Einen wahren Augen- und Ohrenschmaus boten dagegen Friederike (Gesang), Michael (Clown) und Pia Bolwin (Geige) mit dem weltbekannten 50er-Jahre-Hit von Lys Assia: „Oh, mein Papa!“ Nachdem Viktoria Diensberg, die bereits seit sieben Jahren als „Karla Kolumna“ zu festen Bestandteil der legendären Kolping-Sitzungen zählt und das Publikum mit den neuesten Nachrichten aus Mendig bestens unterhalten hatte, strapazierten die „Hupfdohlen“ (Dr. Karin Schrödl und Petra Haase sowie ihre Assistentinnen Julia Schrödl und Katharina Haase) aus Obermendig mit einem „Zwergentanz“ der ganz besonderen Art die Lachmuskeln der Jecken im Saal aufs Äußerste. Während die „Sunshine Singers“ die Närrinnen und Narren vor der Pause mit bekannten Hits der Sängerin Helene Fischer zum Mitsingen animierten, heizten sie die Stimmung nach etwa 20 Minuten mit Kölschen Liedern wieder ordentlich an. Nachdem Ernst Einig und Guido Andres mit dem wunderbaren Loriot-Sketch „Das Ei“ punkteten, schlüpften die „flotten Hüpfer“ Renate Plitzko, Jutta Kütscher, Ute Zinke, Ulrike Held, Susanne Geisen und Hildegard Geilen gleich in verschiedene Rollen und präsentierten eine Karnevalssitzung im Schnellverfahren. Dass die Mendiger Kolping-Familie auch in diesem Jahr wieder mit einem ebenso vielfältigen wie anspruchsvollen Programm aufwartete, welches sich durchaus sehen lassen konnte, bewies nicht zuletzt die hervorragende Stimmung, die ihren Höhepunkt erreichte, als der „Zirkus-Kolping-Chor“ (Fred Geilen, Joachim Plitzko, Christoph Kranz, Ralf Kraut, Horst Fischer, Arndt Spitzlei, Wolfgang Kütscher und Reinhold Euskirchen) gemeinsam mit dem Überraschungsgast Bettina Kranz ein von Wolfgang Berger und Christoph Kranz getextetes musikalisches Feuerwerk zum Thema Zirkus (nicht nur in Mendig) abbrannte.
Mit den Worten: „Manege frei - herzlich willkommen beim Kolpingzirkus in Mendig“ begrüßte Zirkusdirektorin Renate Plitzko (r.) gemeinsam mit ihrem Vorstand das närrische Publikum.Fotos: FRE
„Oh, mein Papa“, intonierte Friederike Assion-Bolwin, während ihr Ehemann Michael Bolwin als Clown begeisterte.
Ein absoluter Brüller war der Auftritt der „Hupfdohlen“ aus Obermendig.
