Allgemeine Berichte | 05.02.2016

Mathematische Modellierungstage am Megina-Gymnasium Mayen

Mathematik im Alltag

Über Kosten für Fußballsammelalben bis hin zur kalten Progression

Drei Tage lang stand für 24 Schülerinnen und Schüler Mathematik auf dem Stundenplan.

Mayen. Drei Tage lang beschäftigten sich 24 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf, sechs, sieben, zehn, elf und zwölf des Megina-Gymnasiums Mayen in Kleingruppen mit Projekten zur mathematischen Modellierung. Ihre Arbeitsaufträge sowie – falls nötig – fachliche Unterstützung erhielten sie von Mitarbeitern und Studenten des mathematischen Instituts der Universität Koblenz. Die jüngeren Schülerinnen und Schüler erarbeiteten möglichst kostengünstige Systeme zur Bewässerung des eigenen Gartens, stellten verschiedene Strategien vor, mit denen man das Spiel Stone Age möglichst immer gewinnt und errechneten durchschnittliche Kosten, die zu erwarten sind, wenn man ein Sticker-Album vollständig füllen möchte. Bemerkenswert war hier, dass mathematische Vorgehensweisen, Begriffe und Formeln den Schülern nicht immer bekannt waren und zunächst selbstständig erarbeitet oder recherchiert werden mussten. Komplexere Probleme hatten die älteren Schülerinnen und Schüler zu lösen. Eine Gruppe überprüfte die Aussage des Bundesfinanzministers, dass die kalte Progression in Deutschland systematisch abgebaut werden soll. Eine weitere Gruppe fand heraus, dass Blockabfertigung am Grenztunnel Füssen bei hohem Verkehrsaufkommen als sinnvoll einzuschätzen ist. Vier Schüler der MSS 12 beschäftigten sich mit der Fragestellung, ob die Solaranlage der Schule optimalen Ertrag bringt. Alle Gruppen präsentierten ihre Ergebnisse vor zahlreichen interessierten Zuschauern in der Eingangshalle und stellten sich anschließend den Fragen. In der Abschlussrunde waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig: Die intensive Beschäftigung mit der Problematik hat dazu beigetragen, die Bedeutung der Mathematik bei außerschulischen Fragestellungen wieder in das Bewusstsein zu bringen. Gerne hätten sie sich noch weitergehend mit der Thematik beschäftigt. Alle Beteiligten freuen sich auf eine Fortsetzung der Modellierungstage im kommenden Schuljahr.

Drei Tage lang stand für 24 Schülerinnen und Schüler Mathematik auf dem Stundenplan.
An den Modellierungstagen zeigte sich, dass Mathe auch Spaß machen kann.

An den Modellierungstagen zeigte sich, dass Mathe auch Spaß machen kann.

Drei Tage lang stand für 24 Schülerinnen und Schüler Mathematik auf dem Stundenplan.

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