Allgemeine Berichte | 11.01.2016

Integrative Prunksitzung des Mendiger Caritas-Zentrums begeisterte zahlreiche Karnevalsjecken

„Meine bunte Tier- und Märchenwelt regiert das Narrenzelt“

„In vielen Städten wird über Inklusion gesprochen, hier in Mendig wird sie gelebt“, so Sitzungspräsidentin Melanie Rieß zu den beiden Bürgermeistern Lempertz und Ammel.

Mendig. Pünktlich um 19.11 Uhr zündete die ebenso charmante wie schlagfertige erste Sitzungspräsidentin Melanie Rieß gemeinsam mit der zweiten Sitzungspräsidentin Sandra Mantwill und einem bestens aufgelegten Elferrat in der bis auf den letzten Platz besetzten Laacher See-Halle mit einer im wahrsten Sinne des Wortes märchenhaften Veranstaltung die Eröffnungsrakete für den Mendiger Sitzungskarneval.

Abwechslungsreiches Programm

Unter dem Motto: „Meine bunte Tier- und Märchenwelt regiert das Narrenzelt“ führte Melanie Rieß alias Frau Holle souverän durch ein abwechslungsreiches und zum Teil äußerst anspruchsvolles Programm, während Sandra Mantwill, die als Gretel nicht nur eine hervorragende Figur machte, sondern unter anderem auch mit der Ordensverleihung alle Hände voll zu tun hatte. Der ebenfalls im märchenhaften Outfit gestylte Elferrat formierte sich aus: Bianca Hermes (Pechmarie), Katja Prämassing (Großmutter), Mechthild Post (Prinzessin), Christian Hoffmann (Froschkönig), Christian Haberer (Wolf), Sindy Kosiahn (Rotkäppchen), Dirk Friesen (Hänsel), Michael Krüger (Goldmarie) und Melanie Könemund (Hexe), die für die Choreografie und das Training des Elferrats verantwortlich zeichnete.

Nachdem die Sitzungspräsidentin im Namen der Einrichtungsleiterin des Caritas Zentrums, Klaudia Racke-Hackenbruch und deren Stellvertreterin Astrid Klasen die zahlreichen Gäste, darunter viele karnevalistische Korporationen sowie alle Bewohner des Caritas-Zentrums Mendig und nicht zuletzt VG-Bürgermeister Jörg Lempertz und Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel willkommen geheißen hatte, begrüßte sie Prinz Timo I., Drehstuhlpilot vom Deutschen Haus und seinen Hofstaat, die - nach dem obligaten Austausch von Prinzen- und Sitzungsorden - den Saal mit ihren beiden fetzigen Sessionsliedern innerhalb kürzester Zeit zum Kochen brachten. Sodann wurde dem närrischen Volk ein vielseitiges Programm geboten, das mit beeindruckenden Tänzen, Gesang und kurzweiligen Vorträgen gespickt war. Angefangen von dem „schwergewichtigen Funkemariechen“ Andreas Marquard aus Dernau, der den Stadtsoldaten-Kommandanten Alexander Buck und Elvira Schorn aus Thür auf die Bühne bat und mit deren Unterstützung einen urkomischen Tanz aufführte, die Rollstuhltanzgruppe „Konfetti Dancer“, welche unter der Leitung von Sandra Inden eine bemerkenswerte Leistung präsentierte, über einen sensationellen Auftritt der „drei Breiköpp“ aus Wehr, Kurt Gerhartz mit seinen beiden Töchtern Pia und Vera, die - wieder einmal perfekt aufeinander eingespielt - für zwerchfellerschütterndes Gelächter sorgten bis hin zu den „Big Hands“, die unter der Leitung von Anne Gronski frei nach dem Motto: Rotkäppchen und der Wolf“ einen mit brausendem Beifall belohnten Tanz darboten.

Tolle Tänze und Vorträge

Nach einer Pause wurde das närrische Publikum wieder Schlag auf Schlag mit tollen Tänzen und Vorträgen verwöhnt, die ihresgleichen noch suchen dürften. Während die „Neon Company“ (Bewohner und Mitarbeiter des Caritas Zentrums) unter dem Motto „Bunte Tierwelt“ eine zauberhafte Schwarzlichtshow zum Besten gaben und das närrische Publikum bei dem von herzerfrischenden Pointen nur so strotzenden Vortrag der „Doof Nuss“ (Werner Nickenig aus Weißenthurm vor Lachen fast von den Stühlen kippte, gab es für den atemberaubenden Schottentanz der Johannishöfer (Leitung: Judith Fuchs) nicht enden wollenden Applaus sowie Bravo- und Zugabe-Rufe. Werner Blasweiler (Dr. Blasi) bewies dagegen wieder einmal, dass er mit seinem unnachahmlichen Humor nicht unbedingt unter die Gürtellinie zielen muss, um seine Fans zu begeistern. Dem bravourösen „Tanz mit großen Fächern“ von Karin´s Tanzgruppe, die ihr „magisches Feen-Jahr“ eröffnete, folgte ein spektakulärer Auftritt des Kellbach Trios aus Obermendig, der von dem Tanzpaar der Husaren „Jack von der Wasserschöpp“ (Lea Fuchs und Valentin Ax) mit einer absoluten Glanzleistung getoppt wurde.

Unter der musikalischen Begleitung des Kellbach-Trios feierte der Elferrat gemeinsam mit den Akteuren auf der Bühne ein grandioses Finale, das mit kaum noch zu steigernden Beifallskundgebungen der Narren im Saal begleitet wurde.

„In vielen Städten wird über Inklusion gesprochen, hier in Mendig wird sie gelebt“, so Sitzungspräsidentin Melanie Rieß zu den beiden Bürgermeistern Lempertz und Ammel.
Die „drei Breiköpp“ aus Wehr, Kurt Gerhartz mit seinen beiden Töchtern Pia und Vera, lösten beim Publikum wahre Lachsalven aus.

Die „drei Breiköpp“ aus Wehr, Kurt Gerhartz mit seinen beiden Töchtern Pia und Vera, lösten beim Publikum wahre Lachsalven aus.

Nach ihrem Auftritt posierten die „Big Hands“ gemeinsam mit Prinz Timo I. im Foyer der Laacher See-Halle.

Nach ihrem Auftritt posierten die „Big Hands“ gemeinsam mit Prinz Timo I. im Foyer der Laacher See-Halle.

Prinz Timo I. und sein Hofstaat verfolgten von ihrer Loge aus amüsiert das Geschehen auf der Bühne.

Prinz Timo I. und sein Hofstaat verfolgten von ihrer Loge aus amüsiert das Geschehen auf der Bühne.

„In vielen Städten wird über Inklusion gesprochen, hier in Mendig wird sie gelebt“, so Sitzungspräsidentin Melanie Rieß zu den beiden Bürgermeistern Lempertz und Ammel.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Rund um´s Haus
Dienstleistungen
Anzeige Sonderpreis wie vereinbart
Gesundheit im Blick
Kreishandwerkerschaft
Handwerker im Außendienst
Tank leer?
Biker Segnung
Innovatives rund um Andernach
Empfohlene Artikel
Eine Meinung, wenn es um schnellere Genehmigungen und Ausweisung von Gewerbeflächen geht (von links): Jürgen Zinken, Wirtschaftsförderer VG Mendig, Achim Grün, Stadtbürgermeister Mendig, Martin Neudecker, IHK-Regionalgeschäftsführer Mayen-Koblenz, Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer IHK Koblenz, Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, und Andreas Loeb, Bauamtsleiter VG Mendig.
59

Mendig. Unternehmen, die sich entwickeln oder erweitern wollen, haben häufig Probleme, geeignete Gewerbeflächen zu finden oder scheuen lange Genehmigungsdauern, die zumeist nicht an den Kommunen liegen. Ein Thema, das bei einem Gespräch von Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, Achim Grün, Stadtbürgermeister Mendig, Andreas Loeb, Bauamtsleiter VG Mendig, und Jürgen Zinken, Wirtschaftsförderer VG...

Weiterlesen

Mendigs Stadtbürgermeister Achim Grün hofft, dass sich die in Geschäften der Stadt aufgestellten Spendendosen füllen. Im Rahmen der Eröffnung der Radroute „Vulkanschleife Basalt“ wurde ebenfalls für die „VOR-TOUR der Hoffnung gesammelt“.
54

Mendig. Mendig sammelt für Benefiz-Radtour „VOR-TOUR der Hoffnung“ kommt am 25. Juli 30 Jahre „VOR-TOUR der Hoffnung“ – die Vorbereitungen zur Jubiläumstour laufen auf Hochtouren und am Samstag, 25. Juli 2026, gegen 14 Uhr, rollt der gesamte Tross mit rund 140 „Hoffnungsradlern“ in Mendig auf dem Gelände der „Vulkan-Brauerei“ ein. Und die Vulkanstadt will bei der größten Benefiz-Radtour in Rheinland-Pfalz ein guter Gastgeber sein.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Hochwasserschutzinitiative Rodderfeld hat gemeinsam mit der von der EU und dem Land NRW geförderten LEADER-Kooperationsstelle „Wasserrückhalt im Wald“ sowie der Stadt Rheinbach eine zweite Dammbauaktion im südwestlich gelegenen Stadtwald erfolgreich umgesetzt. Fotos: Stadt Rheinbach
20

Zweite Dammbauaktion stärkt Hochwasserschutz im Rheinbacher Stadtwald

Bürgerengagement und Fachplanung greifen beim Wasserrückhalt ineinander

Rheinbach. Die Hochwasserschutzinitiative Rodderfeld hat gemeinsam mit der von der EU und dem Land NRW geförderten LEADER-Kooperationsstelle „Wasserrückhalt im Wald“ sowie der Stadt Rheinbach eine zweite Dammbauaktion im südwestlich gelegenen Stadtwald erfolgreich umgesetzt. Nach der ersten Aktion im Mai 2025 knüpft die diesjährige Maßnahme an die gewonnenen Erfahrungen an und entwickelt den Ansatz konsequent weiter.

Weiterlesen

Symbolbild.
134

Astrologische Vorschau für die KW 19: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 4. bis 10. Mai 2026

Die zweite Maiwoche bringt spürbar mehr Licht, mildere Abende und eine zunehmende Dynamik im Alltag. Mit dem Übergang in die wärmere Jahreszeit verschieben sich Prioritäten: Außenaktivitäten gewinnen an Bedeutung, Beziehungen werden intensiver beleuchtet und berufliche Entwicklungen nehmen Fahrt auf. Gleichzeitig zeigen sich bei einigen Sternzeichen auch Spannungen zwischen Aufbruchsstimmung und innerer Unruhe.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag
Kreishandwerkerschaft
Imageanzeige
Gesundheit im Blick
Schulze Klima -Image
Werksverkauf Anhausen
Heizölanzeige
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Stellenanzeige Kaufmännische/r Angestellte/r
Erzieher
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Angebotsanzeige (April)
Innovatives rund um Andernach
Verwaltung Immobilien
Servicemitarbeiterin
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr