Allgemeine Berichte | 22.06.2015

Produktion für „Die Vampirschwestern 3“ hat begonnen

Mendiger Lavakeller 2016 im Kino

Mendiger Lavakeller 2016 im Kino

Mendig. Nach dem RTL Event Zweiteiler „Vulkan“ und dem ARD Märchen „Sterntaler“ haben nun die Kinofilmproduzenten Claussen und Putz aus München den Mendiger Lavakeller als Location für den dritten Teil von „Die Vampirschwestern“ entdeckt und ausgewählt. Der Film, der auf der Kinderbuch-Reihe von Franziska Gehm beruht, wird unter der Regie von Tim Trachte entstehen, der damit sein Kinodebüt feiert. Das Drehbuch stammt wieder von Ursula Gruber, diesmal mit Unterstützung von Sigrun de Pascalis. Einen Mangel an Vorlagen gibt es im Falle von „Die Vampirschwestern“ definitiv nicht. Franziska Gehm hat letztes Jahr das 11. Buch der Reihe herausgebracht. Mit einem enormen Aufwand wird an fünf Aufbautagen der Lavakeller in einen mystischen Schlosskeller verwandelt. Eine Herausforderung für alle Beteiligten, da der Besucherverkehr während der Auf- und Abbauphase unvermindert weiterläuft. Lediglich an den drei festgesetzten Drehtagen am 19., 22. und 23. Juni ist der Lavakeller für Besucher gesperrt. Kellerführungen werden an diesen Tagen im benachbarten Keller der Vulkanbrauerei durchgeführt. Seit den ersten Aufbau-, Kulissen- und Dekorationsarbeiten gibt es für die Kellerbesucher so manche Überraschung.

Ein riesiges antikes Tor wurde bereits eingebaut und in vielen Winkeln und Ecken sorgen Truhen, Spiegel, Sessel, Teppiche, Ritterrüstungen, sogar einige Särge und vieles mehr für Verwunderung und Staunen. Regisseur Tim Trachte und sein Team waren bei der Vorbesichtigung des Mendiger Lavakellers begeistert von dieser einmaligen Location als geniale Kulisse für „Die Vampirschwestern“. „Allerdings ist dieser Ort auch eine enorme Herausforderung an alle Beteiligten“, so die einhellige Meinung des gesamten Teams.

Besonders bezüglich der frischen Temperaturen von 6 bis 9 Grad sowie der relativ hohen Feuchte, vor der die teils empfindlichen Kulissen geschützt werden müssen. Richtig eng wird es in der Mendiger Brauerstraße ab einem Tag vor Drehbeginn, was auch die Dimension dieser Produktion widerspiegelt. Was der Motivaufnahmeleiter Philip Gritzka mit einem Augenzwinkern als „wir kommen mit kleinem Gepäck“ ankündigte, entspricht in der Realität einem Fuhrpark von über 20 Lkws und Fahrzeugen von 3,5 bis 12 Tonnen für Garderobe, Maske, Catering, Cast-Aufenthaltsanhänger, WC-Anhänger, Aggregate, Licht, Kamera, Baubühne und Requisite. In Mendig ist man trotz des riesigen Aufwands natürlich in gespannter Erwartung und froh darüber, erneut Location für ein großes Filmprojekt zu sein. Neben den meist jugendlichen Schauspielern wird wie bereits bei „Vampirschwestern 2“ die bekannte Schauspielerin Christiane Paul mit dabei sein.

Fotos: privat

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