Riedens neuer Ortsbürgermeister heißt Andreas Doll, im Amt bestätigt wurden die Ortsbürgermeister von Bell, Thür und Volkesfeld
Mendigs Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel wurde im Amt bestätigt
Mendig. Nachdem am Sonntagabend die Wahllokale um Punkt 18 Uhr geschlossen worden waren, begann auch in der Mendiger Laacher See-Halle die Auszählung der Stimmen. Bereits nach relativ kurzer Zeit zeichnete sich bei der Wahl des Mendiger Stadtbürgermeisters ab, dass der amtierende Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel (SPD) gegenüber seinem Gegenkandidaten Ernst Einig die Nase vorne hatte. Als gegen 20 Uhr das vorläufige Endergebnis bekannt gegeben wurde, war bei der SPD die Freude groß, denn Hans Peter Ammel war mit 55,7 Prozent in seinem Amt bestätigt worden. „Blick aktuell“ besuchte am Sonntagabend alle Wahlbüros der Ortsgemeinden in der VG Mendig und sprach selbstverständlich zuerst mit dem neuen „alten“ Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel: „Ich sehe in dem Wahlergebnis eine eindeutige Bestätigung für meine Arbeit in den vergangenen fünf Jahren“, so Hans-Peter Ammel gegenüber „Blick aktuell“.
Die Sitzverteilung im Rat
Der Stadtbürgermeister wartete allerdings - ebenso wie der neu, beziehungsweise die wieder gewählten Ortsbürgermeister gespannt auf die Sitzverteilung im jeweiligen Rat.
So ging es selbstverständlich auch dem CDU-Bürgermeisterkandidaten Ernst Einig, der mit 44,3 Prozent abgeschnitten hatte.
Während in Rieden Andreas Doll (CDU) mit 59,8 Prozent als Nachfolger von dem aus beruflichen Gründen ausgeschiedenen ehemaligen Ortsbürgermeister Theo Krayer gewählt worden war, konnte Alfred Nett (FDP) sein Ergebnis (40,2 Prozent) kaum fassen.
„Offensichtlich wissen die Riedener Bürger mein soziales Engagement zu schätzen, anders kann ich mir das Ergebnis nicht erklären“, so Alfred Nett, der unmittelbar nach dem Ergebnis von seinen Parteikollegen aus dem Kreis MYK herzlich beglückwünscht wurde.
Ausgelassene Stimmung
Ebenso überraschend war das Wahlergebnis in Bell. Während Ortsbürgermeister Bernd Merkler (CDU) mit 59,5 Prozent wieder gewählt worden war, erreichte die neu angetretene SPD-Kandidatin Bettina Andernach-Spitzley bei der Bürgermeisterwahl aus dem Stand 40,5 Prozent.
Während Ortsbürgermeister Rainer Hilger mit seinen 74,93 Prozent restlos zufrieden war, verwunderte es nicht, dass im Wahllokal von Volkesfeld eine ausgelassene Stimmung herrschte, denn schließlich wurde Ortsbürgermeister Rudolf Wingender mit 85,9 Prozent in seinem Amt bestätigt.
Alfred Nett freute sich riesig über seine 40,2 Prozent.
Der neue „alte“ Ortsbürgermeister von Bell, Bernd Merkler und seine Beigeordneten Godehard Jünemann und Gerlinde Scheuren hatten mit einem besseren Wahlergebnis bei der Bürgermeisterwahl gerechnet.
Die Gegenkandidatin von Bernd Merkler, Bettina Andernach-Spitzley (Mitte) zeigte sich positiv überrascht.
