Karnevalshochburg Bell feierte traditionelle „Weiberfastnacht“
Närrische Weiber unterwegs
Straßenkarneval und After-Zug-Party
Bell. Schwerdonnerstag 2015 - 6.30 Uhr, die Obermöhn erwacht und rüstet sich für die vor ihr liegende Weiberfastnacht. Um 8 Uhr trifft sie sich mit ihrer Möhnenschar zum Frühstück im Lokal Handeck. Hier herrscht zu so früher Zeit noch die Ruhe vor dem Sturm. Langsam lichten sich auch die Nebelschwaden und es ist mit Sonne am Nachmittag zu rechnen. Gut gerüstet starten die närrischen Weiber um 9 Uhr zur traditionellen Verhaftung in die Straßen des Ortes. Im Lokal Handeck werden unterdessen die dort abgelieferten „närrischen Straftäter“ von dem dort tagenden „Gericht“ abgeurteilt, darunter auch die Bürgermeister der Verbandsgemeinde, die sich ein Vorsprechen hier nicht entgehen ließen. Gestärkt mit der eigens von Yvonne Meurer gekochten Erbsensuppe, rüsteten sich die Narren dann für den Umzug. Pünktlich um 15.11 Uhr startete dann bei Sonnenschein der Karnevalsumzug 2015 unter dem Motto „Disneyland in Narrenhand“. Sechs Motivwagen, vierzehn Fußgruppen und vier Musikzüge angeführt von „Minny Mouse“ Annika Endres in einem Cabrio zogen durch den Ort. Unter den Zugteilnehmern auch Prinz Burkhard I. mit Gefolge aus Ettringen, der es sich nicht nehmen ließ, in seinem Cabrio die Narren aus nah und fern zu grüßen. Ein bunter Zug, mit 200 gut gelaunten Zugteilnehmern, so wie man es von Bell seit über 40 Jahren gewöhnt ist, bot den Zuschauern Straßenkarneval in Reinkultur.
Nach dem Zug hieß es dann - auf zur After-Zug-Party - in die Gemeindehalle. Aufgrund der Eintrittskontrollen und Vergabe der Altersbeschränkungen wartete eine lange Schlange von Partywilligen auf Einlass. Doch das Warten lohnte sich. Gut gelaunt feierten die vielen Besucher bis in die späten Nachtstunden. Das Narrentreiben in der Halle wurde von allen Besuchern als harmonisch und störungsfrei beschrieben und die Veranstalter freuen sich sehr über diese positive Resonanz.
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