Allgemeine Berichte | 22.06.2015

Städtische Kita Zauberwald Mendig

Neues aus dem Zauberwald

... und dann ausgiebig bespielt. privat

Mendig. In den vergangenen Wochen haben sich einige Kinder des Zauberwalds intensiv mit dem Thema „Dinosaurier“ beschäftigt. „Wie sind die Dinos gestorben?“, „Was haben die Dinos gefressen?“ und „Wie haben die Dinos gelebt?“ ist nur eine Auswahl der Fragen, denen die Kinder nachgegangen sind. Dabei wurden sie stets von Anerkennungspraktikantin Julia Fleischer begleitet und angeleitet, die nach dreijähriger Ausbildung zur Erzieherin im Sommer ihren Abschluss machen wird. In der Projektgruppe stellten die Kinder vielerlei Hypothesen über das Aussterben der Dinosaurier auf: „Ein Meteorit ist ein Bruchstück von einem Planeten im Weltall. Vor einhundertsechzigtausendhundertmillionen Jahren ist ein riesiger Meteorit eingeschlagen, der war so groß wie ein Berg. Da hat der Himmel sich verdunkelt und dann konnten da keine Pflanzen mehr wachsen. Dann hatten die Dinos kein Fressen mehr und dann gab es keine Pflanzenfresser mehr und später auch keine Fleischfresser mehr,“ und „Der Staub war da und dann kriegen die Dinos keine Luft mehr und dann sterben die. Das ist so wie bei den Menschen“. Dies waren Überlegungen der Kinder. Von Zuhause wurden Bücher und Figuren zum Thema mit in den Kindergarten gebracht und intensiv betrachtet. Mit den neuen Erkenntnissen haben sich die Dino-Forscher einumfangreiches Wissen über Namen, Größen, Fress- und Lebensgewohnheiten der ausgestorbenen Tiere angeeignet. Jedes Kind konnte etwas beitragen und seine Erfahrungen erweitern. Zu einem Höhepunkt des Projekts wurde die Idee, eine Dinosaurierlandschaft zu bauen. Den Kindern war es wichtig, einen Vulkan, verschiedene Pflanzen, Dino-Nester mit Dino-Eiern und natürlich Dinosaurier zu gestalten. Ihre Ideen haben sie auf einer Planskizze dargestellt und anschließend in Gruppen- oder Einzelarbeit umgesetzt. In der Holzwerkstatt schraubten, sägten und nagelten Kinder Dinosaurierfiguren zusammen und übten dabei den Umgang mit Säge, Schraubendreher und Hammer. Im Atelier wurde fleißig modelliert. In Gips- und Pappmachétechnik entstanden der Vulkan, die Pflanzen und die Dinoeier. Als alles fertig war, wollten die Kinder ihre Arbeitsergebnisse auch präsentieren. Eigenständig haben sie eine Einladung formuliert und gestaltet, um ihre Eltern und Großeltern zu einem Dinosauriernachmittag einzuladen. Als „Dino-Fachleute“ führten die Kinder dann die Erwachsenen durch die Projektausstellung. Bis heute befindet sich die Dinosaurierlandschaft im Bauraum und wird täglich intensiv auf einer Fläche von 80 x 160 cm bespielt. Julia Fleischer hat den gesamten Projektverlauf schriftlich dokumentiert und analysiert und bei der Fachschule als Zugangsvoraussetzung zur mündlichen Prüfung eingereicht. Die Arbeit wurde mit gut+ bewertet und somit ist Frau Fleischer zum Kolloquium, der letzten Prüfung zur Erlangung der Staatlichen Anerkennung als Erzieherin, zugelassen.

Pressemitteilung der Städtischen Kita Zauberwald Mendig

... und dann ausgiebig bespielt. privat

... und dann ausgiebig bespielt. Fotos: privat

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