Allgemeine Berichte | 21.01.2013

 Olga und Erich Welke feierten Diamanthochzeit

Eheleute leben seit 20 Jahren in Deutschland

VG-Bürgermeister Jörg Lempertz und Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel gratulieren den Eheleuten Welke zur Diamantenen Hochzeit.  SF

Mendig. Am Montag, 14. Januar feierten Erich und Olga Welke in Obermendig das Fest der Diamantenen Hochzeit. Außer einem Teil ihrer ebenfalls in Deutschland lebenden großen Familie (Geschwister, 3 Töchter, 2 Söhne, 12 Enkel und 24 Urenkel) waren auch VG-Bürgermeister Jörg Lempertz und Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel nach Obermendig gekommen, um dem liebenswürdigen Paar zu gratulieren.

Nachdem der ursprünglich aus der Ukraine stammende Erich Welke in Deutschland (Ulm) eingebürgert worden war, wurde er 1944 – wie so viele seiner Landsleute - nach Kasachstan zur Zwangsarbeit auf einer Kolchose „verschleppt“ und durfte sich nicht weiter als drei Kilometer von dem Dorf entfernen. Dass er dort sehr schnell seine Ehefrau Olga kennenlernte, lag im wahrsten Sinne des Wortes nahe. „Wir mussten zeitlebens hart arbeiten, um unser Brot zu verdienen“, berichteten Erich und Olga Welke.

40 Jahre nach seiner Hochzeit durfte das Paar dann endlich im Jahre 1993 nach Deutschland auswandern. Nach Aufenthalten in verschiedenen deutschen Städten zogen die Eheleute 2003 nach Obermendig, wo sie noch heute im Haus ihres Sohnes wohnen und sich offensichtlich auch sehr wohl fühlen.

Während der 82-jährige Erich Welke noch recht munter zu sein scheint, ist seine 83-jährige Olga wegen einer Operation derzeit noch stark in der Bewegung eingeschränkt.

So oft es möglich ist, fährt die sehr gläubige Familie nach Neuwied zum Gottesdienst in der Mennonitenkirche. SF

VG-Bürgermeister Jörg Lempertz und Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel gratulieren den Eheleuten Welke zur Diamantenen Hochzeit. Foto: SF

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