Vorschulkinder des Waldorfkindergartens Silberquell in Mendig
Scheiden tut weh
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge endet die Kindergartenzeit
Mendig. Für sieben Vorschulkinder des Waldorfkindergartens Silberquell war es endlich soweit: Mit einer schönen Abschlussfeier im Kreis ihrer Familien, Freunde und Erzieherinnen wurden sie aus der Kindergartenzeit in die Schulferien entlassen. Eine Woche zuvor machten alle Schulkinder mit zwei ihrer Erzieherinnen zunächst am Vormittag eine Wanderung zu den Genofevahöhlen bei Ettringen. Die Kinder waren ausgerüstet mit Schnitzmessern, um sich einen Stock für das später zu backende Stockbrot anzufertigen und Taschenlampen, um in den dunklen Höhlen leuchten zu können. Mittags trafen sich dann alle bei der Grillhütte und man genoss bei Salaten, Grillgut und Stockbrot das Zusammensein in dieser altbekannten Runde. Die Abschlussfeier dann begann mit einer Eurythmie-Aufführung der Vorschulkinder. Lange schon hatten sie sich mit der Eurythmistin darauf vorbereitet und wöchentlich geübt. Die Darbietung ließ dann auch Kinder- wie Elternaugen gleichermaßen vor Stolz leuchten. Danach bekam jedes „Königskind“ eine Krone aufgesetzt und erkannte sich in der anschließenden Geschichte von den sieben Königskindern nach und nach wieder, wie es da mit seinen ganz persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten von der Erzieherin beschrieben wurde. Als jedes Kind zum ersten Mal die von seinen Eltern liebevoll angefertigte Marionette sah und als Geschenk überreicht bekam, war der Höhepunkt der Feier erreicht. Jedes Schulkind schritt durch das Blumentor seiner Schulzeit entgegen.
Reich beschenkt mit diesen Marionetten, einem von den Kindern selbst hergestellten Webhäuschen und der Bildermappe mit gesammelten Werken aus der gesamten Kindergartenzeit ließen alle den Nachmittag bei Speis und Trank und netten Gesprächen ausklingen.
Die stolzen Königskinder vor dem Blumentor.Fotos: privat
