HSV Rhein-Nette Damenmannschaft
Sehr gute Abwehrarbeit wurde belohnt
HSV - TuS Weibern II: 18:16 (9:10)
Andernach. Zwei Vereine, die eine lange Tradition haben, trafen an diesem Wochenende wieder aufeinander. In den letzten Jahren spielte man in unterschiedlichen Ligen und somit wusste man nicht genau, was auf einen zukam. Noch dazu kam bei den HSV Damen, dass Maren Maus leider nur als Betreuerin auf der Bank Platz nehmen konnte, da sie sich im letzten Spiel am Knie verletzte. Eine genaue Diagnose ist bis hierhin noch nicht bekannt. Das Spiel musste also ohne eine der Spielmacherinnen bestritten werden und zu Beginn der Partie zeigte man sich nervös, unkonzentriert und erzeugte so eine Menge unnötiger Ballverluste, sodass die HSV 1:3 zurück lag. Danach fanden die Damen der HSV Rhein-Nette aber zu ihrer Form zurück und mit einem 4:0 Lauf konnten sie den Spielstand zu ihren Gunsten drehen, 5:3. Hätte man genau so weiter gespielt, wäre eine deutliche Führung zu Halbzeit möglich gewesen. Doch leider wurden hundertprozentige Torchancen nicht genutzt werden und so zeigte sich das Spiel ausgeglichen. Bis zum 9:6 war für die HSV auch noch alles in Ordnung, doch dann folgte, wie schon zu Beginn der Partie, eine Schwächephase, welche die Spielerinnen aus Weibern zu nutzen wussten und den Spielstand zu ihren Gunsten zu drehen konnten (9:10). Mit diesem Spielstand gingen die Mannschaften dann auch in die Halbzeit. Für Durchgang zwei nahmen sich die HSV Damen dann deutlich mehr vor und zeigten mal wieder, dass sie vor allem durch ihre Deckung Spiele gewinnen können. Zunächst einmal schafften sie es den Ausgleich zum 12:12 zu erzielen und diesen bis zum 16:16 zu halten. Wie auch schon in Durchgang eins verpasste die HSV es die Partie deutlich zu ihren Gunsten zu gestalten, konnte jedoch durch die hervorragende Deckungsarbeit verhindern, dass Weibern wieder die Führung übernahm. Zu den vergebenen klaren Torchancen kam dann auch noch Pech vom Siebenmeterpunkt, bei dem der Ball vom Innenpfosten wieder heraussprang. So war der Spielstand bis vier Minuten vor Schluss immer noch ausgeglichen und erst die letzten beiden Toren der HSV brachten die Entscheidung, da die Weiberner ihre Angriffe auf Grund der guten Abwehrarbeit nicht mehr zum Erfolg brachten. „Es hat gut getan, die zwei Punkte heute zu holen. Ich bin richtig froh, dass sich die Mannschaft für die gute Abwehrarbeit belohnt hat,“ so das Fazit von Co-Trainer Klaus Bohlander. „Es war ein erwartetes spannendes Spiel, was verdient gewonnen wurde. Leider haben wir zu viele klare Chancen liegen gelassen und uns mit der offensiven Deckung extrem schwer getan, sonst wäre die Partie wohl deutlicher ausgegangen. Neben der hervorragenden Deckung haben die Torschützen Janine Bohlander, Sandra Mayer und, was mich besonders freut, Elisa Helf ein Sonderlob verdient,“ resümierte Trainer Peter Geisen sowohl kritisch als auch anerkennend.
Tamara Rother, Meike Fenz, Katrin Mohr, Sandra Mayer (6), Katharina Körber, Julia Filster, Sabrina Reim, Meike Hartig, Janine Bohlander (9/2), Elisa Helf (3), Michelle Kurz, Christina Scharnbach
Spielfilm: 1:3, 5:3, 7:5, 9:6, 9:10 (Halbzeit), 10:12, 12:12, 14:15, 16:15, 16:16, 18:16
Statistik: HSV Rhein-Nette 18 (3/2) : TuS Weibern II 16 (3/3)
Die Damen der Damenmannschaft Rhein-Nette lieferten ein gutes Spiel ab. Foto: Privat