Förderschulrektorin Karen Motsch wurde mit einem fröhlichen Festakt in ihr neues Amt im Bernardshof eingeführt
„Sie sind ein Glücksfall für diese Schule“
Mayen. Es war ein wunderschöner Einstand für die junge Schuldirektorin Karen Motsch, die durch die Leitende Regierungsdirektorin, Dr. Ingeborg Thümmel, in ihr verantwortungsvolles Amt eingeführt wurde. Konrektor Christian Schönig moderierte das Programm. Die Direktorin des Jugendhilfezentrums Bernardshof, Regine Freisberg, Regierungsdirektorin Dr. Ingeborg Thümmel, das Lehrerkollegium, die Schüler und die vielen Gäste gratulierten. Die Schüler präsentierten gemeinsam mit der hervorragenden Schüler-Lehrer-Band „bernard´s Hope“ mit „Let´s go Unesco“ den ersten passenden Beitrag: „Ich teile heut’ mit Dir, wir springen über jede Hürde“.
Für Regine Freisberg stand in ihrer Begrüßungsansprache fest: „Frau Motsch ist eine ausgewiesene Fachkraft, eine Fachfrau auf dem Gebiet der Sprachheilförderung sowie der Förderung von Kindern und Jugendlichen für die sozial emotionale Entwicklung. Sie hat immense Erfahrung im Bereich der Jugendhilfe. Als ehemalige stellvertretende Heimleiterin weiß sie auch, wie ein Leben außerhalb der Schule im Bernardshof funktioniert. Wir freuen uns auf einen guten Start und wir sind gewappnet für die Aufgaben, die uns in Zukunft erwarten.“
Mit einem Gesangsbeitrag hieß das gesamte 25-köpfige Lehrerkollegium die „neue Chefin“ willkommen. Im Anschluss erhielt sie von jedem eine gelbe Sonnenblume. Darüber hinaus übereichte das Kollegium ein originelles Bildwerk an Karen Motsch. Klaus Assadian sprach für das Lehrerkollegium die besten Wünsche aus: „Wir blicken optimistisch mit Frau Motsch in die Zukunft.“
Christoph Buschmann, von der Arbeitsgemeinschaft der Schulleiter, lud die „Neue“ herzlich zur Teilnahme an der AG ein. Gratulationen und ein humorvoller Vortrag kamen von Lehrerin Dorothee Becker, Schülersprecher Patrick Jacobs und der Klasse HS 8.
Ein „Glücksfall für den Bernardshof“
„Mit Frau Motsch haben wir eine Schulleiterin gewonnen, die über ein umfängliches und profundes Fachwissen und praxisbasierende Führungskompetenzen verfügt. Sie, Frau Motsch, sind ein Glücksfall für den Bernardshof“, schwärmte die Leitende Schuldirektorin der ADD Koblenz, Dr. Thümmel, nach eigener Aussage ein bekennender „Fan“ des Bernardshofes in Mayen. Die Pädagogin sprach aber auch die gesamte „Mannschaft“ an: Liebe Kolleginnen und Kollegen, von einer Schulleiterin erwarten Sie mit Recht ein wichtiges Element, dass die Führungskraft kommunikationsfähig ist, denn nur dann genießt sie Vertrauen. Liebe Schülerinnen und Schüler, eine neue Schulleitung kann eines besonders gut, sie kann Euch vermitteln, wie man erfolgreich mit anderen sprechen kann. Frau Motsch hat sich innerhalb der dazugehörenden Fähigkeiten in der Vergangenheit bestens bewährt.“ Die 48-jährige, in Berlin geborene Powerfrau, hat in vielen Tätigkeitsfeldern erfolgreich gearbeitet. Ob als Grundschul- oder Förderlehrerin, in einem Kinder- und Jugendhilfezentrum, an der Universität als Lehrbeauftragte, Fachschuldirektorin am Hör-Sprachzentrum Heidelberg-Neckargemünd, als pädagogische Beraterin des Regierungspräsidiums, als beratendes Mitglied der Vertragskommission für das Kultusministerium Baden-Würtemberg und, und, und. „Ich wünsche Ihnen, dass der Bernardshof für Sie eine langjährige Erfolgsgeschichte wird“, so Dr. Ingeborg Thümmel.
„Hindernisse nicht wegräumen, sondern gemeinsam neue Wege gehen“
Der neuen Schulrektorin flogen sicher gleich die Sympathien des Auditoriums zu, als sie ihre Rede mit den Worten begann: „Wenn Du aufgerufen wirst, um zu sprechen, dann steh‘ auf, damit Dich alle sehen, sprich laut, damit Dich alle hören, und mach schnell Schluss, damit Dich alle mögen.“ Karen Motsch wünschte sich, die „Hindernisse nicht weg zu räumen, sondern gemeinsam neue Wege zu gehen. Den Schülern zuzuhören, von ihnen zu lernen. Ihnen Vorbild und Reibefläche zu sein. Ganz einfach: „Ich möchte das Glück in die Schule holen unter dem Motto: Mut statt Wut.“
Die Schulmusiker spielten zum Abschluss wieder das Passende: „Dieser Weg wird kein leichter sein ...“ Man muss es nur gemeinsam wollen, denn „Gemeinsamkeit macht stark“.
