Gelungenes Jahrgangstreffen des Schuljahrgangs 1940 Obermendig
So manche Anekdote „aus der guten alten Zeit“ erzählt
Mendig. Am Samstag, den 26.09.2015 traf sich der Schuljahrgang 1940 Obermendig um 17 Uhr an der Kirche in Obermendig; hier war ursprünglich vorgesehen, in einer Eucharistiefeier der Lebenden und Verstorbenen des Jahrgangs 1940 zu gedenken. Da aber an diesem Samstag die Vorabendmesse mangels Priester ausfallen musste, spazierte man gemeinsam ins Gasthaus „Zum Walli“, wo schon ein kleiner Sektempfang auf die Schuljahrgangsteilnehmer wartete.
Im Anschluss an eine kurze Begrüßung und der Feststellung, dass leider von diesem Schuljahrgang bereits 13 Schulkameradinnen und Schulkameraden verstorben sind, nahmen die TeilnehmerInnen das von Wirtin Vera Marx sehr gut hergerichtete Abendessen ein, was allen vorzüglich mundete.
Nach dieser Stärkung entfaltete sich ein reger Gedankenaustausch, bei dem auch so manche Anekdote „aus der guten alten Zeit“ nicht fehlen durfte und die durstigen Kehlen so manches Glas Wein bzw. Bier zu bewältigen hatten. Der harte Kern bewies auch hier wieder seine Standfestigkeit bis in den neuen Tag hinein.
Am nächsten Tag stand bei herrlichem Sonntagswetter ein Ausflug zu der in den Jahren 1222 bis 1425 erbauten Zisterzienser-Abtei Marienstatt auf dem Programm. Nachdem man in der Klosterschenke leckeren Kuchen und Kaffee eingenommen hatte, stand noch genügend Zeit zur Besichtigung der frühgotischen Klosterkirche zur Verfügung, die als erste rechtsrheinische gotische Kirche in Deutschland gilt. Der Bau wird entsprechend dem Einfachheitsprinzip der Zisterzienser durch schlichte Architekturformen und den Verzicht auf Türme geprägt. Ein ausgedehnter Spaziergang durch den bestens gepflegten Klosterpark, mit Springbrunnen und reichlich Blumen bestückt, rundete den Nachmittag ab.
Bevor der Bus wieder in die Heimat fuhr, gab es im Brauhaus noch ein deftiges Abendessen mit dem dort gebrautem Klosterbräu, was allen vorzüglich mundete.
Der Abschluss fand dann am Montag im Vulkan-Brauhaus statt. Zuvor hatte man sich zu einem Spaziergang zum Blockhaus am Laacher See getroffen, wo bei Kaffee und Kuchen einige der Schulkameraden noch einmal so richtig in die Anekdotenkiste gegriffen hatten und Geschichten erzählten, die alte Erinnerungen wach werden ließen und unter den Anwesenden so manches Schmunzeln hervorrief.
Als Fazit wurde die Feststellung getroffen, nicht wieder fünf Jahre bis zum nächsten Treffen zu warten, sondern mindestens einmal im Jahr oder auch quartalsweise zwanglose eine Zusammenkunft stattfinden sollte.
