Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher
Solarstrom macht in Mendig Schule
aus Mendig
Mendig. Die Verbandsgemeinde Mendig hat das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) - ein Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz - für Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimawandelfolgenanpassung in allen Orten der Verbandsgemeinde genutzt. Dafür stand nach Zustimmung des Verbandsgemeinderats auch die Erzeugung von Solarstrom und dessen Speicherung.
So wurde auf dem Dach der Grundschule Pfarrer Bechtel in Mendig eine Photovoltaikanlage (60 Kilowatt-Peak (kWp)) in Verbindung mit einem Batteriespeicher errichtet. „Wir können damit Solarstrom speichern und bei ungünstigen Wetterlagen, abends und nachts in der Schule verbrauchen. Zudem ist auch bei einem Stromausfall die Versorgung gesichert“, zählt Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, die Vorteile auf, ohne die Weichenstellung in Richtung Ausbau der Erneuerbaren Energien zu vergessen.
Das Projekt an der Mendiger Grundschule wurde planmäßig fertiggestellt und kann jetzt zur Stromversorgung des Gebäudes beitragen.
Für die die Verbandsgemeinde Mendig standen entsprechend der Einwohnerzahl KIPKI-Mittel in Höhe von 396.280,52 Euro zur Verfügung. Rund die Hälfte dieser Mittel wurde für die Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher an Grundschule Pfarrer Bechtel in Mendig eingesetzt. „Uns war es wichtig, konkret umsetzbare Maßnahmen in den Fokus zu stellen und damit die Mittel zielgerichtet einsetzen zu können“, so Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, der unter anderem die Beschaffung von Starkwindsonnenschirmen zur Beschattung von Schulhöfen, die Erneuerung von Fenstern und Türen in Kindertagesstätten sowie die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik mit Hilfe der KIPKI-Mittel anführte.
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Auf einem Dach der Grundschule Pfarrer Bechtel in Mendig wurde jetzt eine Photovoltaikanlage installiert, die mit einem Batteriespeicher verbunden ist. Foto: Fabian Schneider/VG Mendig