29. Königsschießen der St. Johannes Schützenbruderschaft 1983 Thür e.V.
Später Schützenkönig
Thür. An Fronleichnam fand dieses Jahr das 29. Königsschießen der St. Johannes Schützenbruderschaft 1983 Thür e.V. in der Schützenhalle statt. Der Tag begann mit dem Besuch der hl. Messe in Thür. Anschließend nahm man gemeinsam mit den Kottenheimer Schützen an der Fronleichnamsprozession in Thür teil. In diesem Jahr trugen erstmals die Thürer Schützen gemeinsam mit Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Thür den Baldachin während der Prozession durch das Dorf.
Im Anschluss an die Fronleichnamsprozession gab es in der Schützenhalle Gulaschsuppe . Man konnte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Gäste aus der Thürer Bevölkerung in der Schützenhalle begrüßen. Da in diesem Jahr leider keine Jugend- und Schülerschützen am Königsschießen teilnahmen begann der Wettkampf um die Königswürde mit dem Scheibenschießen in der Schützenklasse, nachdem der Erste Brudermeister Timo Müller, die Gäste und die Schützen begrüßt hatte. Ralf Pauken konnte sich nach spannendem Wettkampf die Würde des Scheibenkönigs 2013 mit 93 Ringen sichern. Er verwies Rainer Wendel und Susanne Funk mit ebenfalls 93 Ringen aber einem schlechteren Teiler beziehungsweise weniger geschossenen Zehner auf die Plätze zwei und drei. Um 16.10 Uhr gab der Präses der Thürer Schützen, Pastor Ralf Birkenheier den ersten Schuss auf den Königsadler, der zum 2. Mal von Karl Ohlberger gebaut wurde, ab . Im Weiteren schossen Ralf Pauken die Krone, Siegfried Hendrysiak das Zepter, Hans Diensberg den Apfel, Volker Luxem den linken Aufsatz, Peter Burkhardt den rechten Aufsatz, Susanne Funk den Kopf, Markus Weiler den linken Flügel, Waltraut Geilen den rechten Flügel und Franz Barz den Schweif. Um 22.45 Uhr nach langen sechs Stunden und 35 Minuten stand nach dem 408. Schuss endlich der neue Würdenträger fest. Es war der 2. Brudermeister der Thürer Schützen, Siegfried Hendysiak, der den Vogel von der Stange holte und somit zum 3. Mal die Königswürde in Thür errang. Im Anschluss erfolgte noch eine kurze Siegerehrung, bevor der Abend bei ein paar kühlen Getränken sein Ende fand.
