Närrischer Kaffeeklatsch der Katholischen Frauengemeinschaft St. Cyriakus Mendig
Spitzenprogramm begeisterte die Jecken
Mendig. Anstelle eines bunten Abends hatte die Katholische Frauengemeinschaft St. Cyriakus (KFD) zum ersten Mal zu einem närrischen Kaffeeklatsch in das herrlich geschmückte Pfarrheim eingeladen. Angeführt von ihrem Dompteur (Diakon Friedel May) zog das in edlem Reitdress gewandete Leitungsteam der Frauengemeinschaft in den voll besetzten Festsaal ein.
Nach der offiziellen Begrüßung durch Christa Debus und Christel Friedrichs ging das Mikrofon an Maria Lempertz, die souverän durch das abwechslungsreiche Programm führte. Während die Big Hands (Caritas) sich als fesche Seemänner mit einer von Thomas Hacke ausgetüftelten Choreografie präsentierten, begeisterten die beiden Büttenasse Irmgard Müller und Annegret Kranz als „Zwei Klatschweiber“. Irmgard Müller riss das Publikum im weiteren Programm auch mit ihrem Vortrag „Apollonia auf Männersuche“ fast von den Stühlen. Riesenapplaus gab es auch für die zwerchfellerschütternden Sketche „Die Reitschule“ (Irmgard Müller, Inge Honnef), „Goethes Faust“ (Christian Kossmann und Nico Junglas), „Der Speiseplan“ (Christa Debus und Ursula Steines als ein Paar zum Verlieben), „Das Gerücht“ (Inge Honnef, Juliane Müller, Ursula Steines, Gaby Müller, Annegret Kranz und Margot Weiler).
Eine wahre Augenweide bot der von 15 Mädchen der Tanzgruppe Karin Becker-Schmitt dargebotene Tanz „Schlumpfalarm“, und nachdem das Mendiger Dreigestirn sich samt Hofstaat die Ehre gegeben hatte, bedankte Christel Friedrich sich bei dem Mendiger Urgestein Magdalena Kasper, die in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag feiert und sich bei zahlreichen KFD-Sitzungen als begnadete Büttenrednerin bewährt hat sowie bei der Mendiger Kolping-Familie und der Seniorenwerkstatt für den herrlich geschmückten Saal. Als eine Gottesdienstbesucherin, die vergessen hatte, ihre Kittelschürze gegen die Sonntagskleidung auszutauschen, schoss Pastor Ralf Birkenheier wieder einmal den Vogel ab. Während sie sich gedanklich in alle nur denkbaren Alltäglichkeiten verlor, entschuldigte die treue Kirchgängerin sich immer wieder mit: „Lieber Gott mögest Du mir verzeih’n, ich würde so gerne andächtig sein!“ Das närrische Publikum dankte seinem spitzbübisch dreinschauenden Pastor mit nicht enden wollendem Applaus.
Für seinen zwerchfellerschütternden Vortrag wurde Pastor Ralf Birkenheier mit nicht enden wollendem Applaus belohnt.

Es war ein toller Nachmittag. Alle Akteure waren Spitze. Der KfD Mendig
ein dreifaches Ahoi, Ahoi, Ahoi.