Abschluss der Wanderausstellung in Mendig
Spuren und Emotionen
„Deutsche aus Russland - gestern und heute“ endet am 6. April
Mendig. Die von der Bundesregierung geförderte Wanderausstellung über Geschichte und Integration der Russlanddeutschen findet am kommenden Sonntag, 6. April, um 11.30 Uhr im Rahmen einer Begegnungsveranstaltung mit Führung durch die Ausstellung, Vortrag, Film und Kulturprogramm im evangelischen Gemeindehaus Mendig, Heidenstockstraße 45, ihren Abschluss.
Der Projektleiter der Wanderausstellung Jakob Fischer, selbst Deutscher aus Kasachstan, führt in die Ausstellung ein und zeigt Kurzfilme über die Geschichte und Integration der Deutschen aus Russland. Er informiert mit interessanten Dokumentationen über die Geschichte dieses leidgeprüften Volkes, benennt Beispiele von Zusammenleben, von glücklichem Ankommen, von neuen Wurzeln, neuer Heimat und verständnisvollem Miteinander.
Die Ausstellung zeigt das wechselvolle Schicksal und illustriert die Historie und die kulturellen Verknüpfungen der Deutschen mit dem riesigen Land Russland. Die Wanderausstellung ist Teil eines bundesweiten Integrationsprojekts, gefördert vom Bundesministerium des Innern und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg.
Ein gemeinsames Singen von deutschen Volks- und Wanderliedern, die bei den Deutschen in Russland heute noch gesungen werden, findet zum Ausklang der Veranstaltung statt. Der Veranstalter, die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., Stuttgart, hofft auf ein reges Interesse der Bevölkerung an diesem hochaktuellen Thema.
Der Eintritt ist frei. Bereits um 10 Uhr findet in der evangelischen Kirche Mendig ein Gottesdienst zur Abschlussveranstaltung statt. Auch dazu und dem anschließenden Kaffeetrinken im Gemeindehaus sind alle interessierten Bürger herzlich eingeladen.
