Boule-Club „C’est la vie“ Mendig
Traditionelles Döbbekooche essen
Mendig. Das urige Gasthaus von Luise in einer Gasse der Mendiger Altstadt war wieder einmal die Station für das traditionelle Döbbekooche-Essen der Boulefreunde. Im nostalgischen Flair der 50er-/60er-Jahre kamen die Kartoffelgerichte nach Großmutters Art so richtig zur Geltung.
Fünf verschiedene Rezepte mit unterschiedlichen Apfelkompotts verführten so richtig zum Durchprobieren. Der Vorsitzende, Walter Förster, verwies bei der Begrüßung auf die langjährige Tradition dieses Essens im Boule-Club „C’est la vie“ in Mendig, munterte zum herzhaften Leeren der Bräter auf und bedankte sich bei der Wirtin Luise für die Gastfreundschaft mit einem Blumenstrauß.
Wer glaubt, dass man mit vollem Bauch nicht singen kann, kennt die Mendiger Boulespieler schlecht.
Mit Gitarrenbegleitung wurden alte Schlager mit Hingabe gesungen. Das klappte gut als Wunschkonzert, weil vorher die abgezogenen Texte verteilt wurden. Auch die Wirtin genoss den musikalischen Teil des Abends. Selbst wenn die Spielsaison zu Ende geht, wird bei gutem Wetter immer noch auf der Boule-Anlage in der Vulkanstraße - gleich hinter der Schützenhalle - weiter gespielt. Der Club freut sich freitags ab 15 Uhr und sonntags ab 10 Uhr immer über Besucher, welche die Kugeln probeweise rollen lassen möchten.
Nach Großmutters Rezepten hergestellt und im nostalgischen Flair aufgebaut wurde der Döbbekooche serviert. Fotos: privat
