Allgemeine Berichte | 02.06.2014

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Trotz Handicap mobil sein - kein Problem!

Große Resonanz auf den ersten „Tag der alternativen Mobilität“ beim VW-Autohaus Scherer in Mayen

Das Team vom Sanitätshaus Bellinghausen war begeistert von der Resonanz an diesem Tag. Wie hier in diesem Beratungsgespräch nahm sich Andreas Bellinghausen (mitte) viel Zeit, die Fragen der Interessierten zu beantworten.

Mayen. Es war der erste Tag der „Alternativen Mobilität“ in Mayen, zu dem das VW-Autohaus Scherer am vergangenen Samstag anlässlich des Volkswagentages eingeladen hatte. Dass in Sachen „Autos nach Maß für Menschen mit Handicap“ jede Menge Informationsbedarf besteht, zeigte die große Resonanz, über die sich die beiden Organisatoren, Verkaufsleiter Rudi Giering und Nutzfahrzeug-Verkaufsberater Alexander Heppe, freuen konnten. Schließlich hatten sie die Idee zu diesem besonderen Event.

Unterstützt wurde Scherer an diesem Tag von der Reha-Group Automotive GmbH, einem der Anbieter, mit denen das Autohaus regelmäßig zusammenarbeitet, wenn es darum geht, die verschiedenen Fahrzeug-Typen nach individuellen Kundenwünschen und -bedürfnissen maßgerecht umzubauen. Produktberater Adem Okutan, der selbst im Rollstuhl sitzt, machte anhand verschiedener Fahrzeugtypen schnell klar, dass es für nahezu jede körperliche Einschränkung die passende Lösung gibt. Ob Einstiegs-, Verlade-, Fahr- oder Bedienhilfen, viele Möglichkeiten bieten sich, die eigene Mobilität trotz Behinderung zu erhalten und weiterhin komfortabel das Fahrzeug zu nutzen, egal ob als Aktiv- oder Passivfahrer.

Und auch das Sanitätshaus Bellinghausen aus Mayen war mit von der Partie und gab fachgerechte und wertvolle Tipps zum Thema „Fortbewegung mit Behinderung“. Ob Elektromobil (Scooter), Rollator oder Rollstuhl, die Besucher ließen sich gerne ausführlich über die verschiedenen Hilfsmittel beraten. „Ein toller Tag, ich bin überrascht, wie viele heute das Angebot nutzen“, freute sich Andreas Bellinghausen mit seinem Team. „Das sollten wir auf jeden Fall öfters machen. Hier werden kompakt alle Fragen beantwortet. Wir selbst konnten heute auch schon das ein oder andere dazulernen und ausprobieren, z.B. wie unsere Hilfsgeräte, sei es mit Verladehilfe, Rampe oder sogar Hebebühne den Weg ins Fahrzeuginnere finden“, lobte er das Konzept des gebündelten Informationsangebotes. Kein Wunder, alle „Profis“ zum Thema „Alternative Mobilität für Menschen mit Handicap“ waren vor Ort und was der eine nicht beantworten konnte, da konnte gleich der nächste Fachmann zurate gezogen werden.

„Die Leute kommen, sagen uns, welche Einschränkung und welche konkrete Vorstellung sie haben und wir können sie dann Wunsch gerecht beraten“, resümierte Alexander Heppe bereits nach den ersten ausführlichen Kundengesprächen am Mittag. „Das ist genau das, was wir bezwecken wollten, nämlich Menschen mit Handicap an die Hand zu nehmen und ihnen individuelle Fahrzeug-Lösungen aufzuzeigen!“

Ein ganz besonders interessanter und vor allem kompetenter Berater war an diesem Tag mit Sledgeeishockey-Nationalspieler Roman Pott zu Gast bei Scherer. Pott, der von Geburt an gehbehindert und überwiegend auf den Rollstuhl angewiesen ist, schilderte immer wieder in Kundengesprächen an diesem Tag, wie wichtig der Erhalt der eigenen Mobilität im Alltags- und Berufsleben ist. Der 41-jährige, gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann weiß nur zu genau, wovon er spricht. Seine eigene Situation, die damit verbundenen Erkenntnisse und seine große Leidenschaft für Automobile führten schließlich zu seinem umfangreichen beruflichen Engagement in der Automobil- und Fahrhilfenbranche. Er machte an diesem Tag Mut, sich nicht dem Schicksal zu ergeben, sondern aktiv daran zu arbeiten, mobil zu bleiben und die angebotenen Möglichkeiten zu nutzen. Er selbst ergriff an diesem Samstag bei Scherer die Gelegenheit, zahlreichen Besuchern konkret behilflich zu sein, gab jede Menge Tipps und übernahm selbst das ein oder andere Beratungsgespräch. Die BesucherInnen waren begeistert: „Wir sind extra aus Urmersbach angereist“, erzählte eine Mutter, deren Tochter sich gerade von Roman Pott mit Blick auf den Kauf eines behindertengerechten Fahrzeuges informieren ließ. „Man weiß zwar, dass es solche Fahrzeug-Umbauten gibt, aber was da heutzutage alles umgesetzt werden kann und worauf man achten soll, da steht man doch eher alleine da. Was wir heute hier an Infos erhalten haben, ist fantastisch. Herr Pott weiß, wovon er spricht. Da hat solch eine Beratung doch eine ganz andere Note“, lobte sie.

Es war ein rundum gelungener Tag, an dem das Autohaus Scherer gemeinsam mit seinen Partnern, Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt gestellt hatte.

Rundum gelungen

Natürlich war auch für das leibliche Wohl der Gäste bestens gesorgt. Die Metzgerei Schäfer aus Mayen hatte ihren riesen Smoker aufgebaut und verwöhnte mit Köstlichkeiten vom Grill. Für die jungen Gäste hatte das Autohaus Scherer zwei besondere Attraktionen aufgestellt. Eine riesige Space-Shuttle Rutsche und der Wrecking Ball sorgten für viel Spaß und Unterhaltung.

Das Team vom Sanitätshaus Bellinghausen war begeistert von der Resonanz an diesem Tag. Wie hier in diesem Beratungsgespräch nahm sich Andreas Bellinghausen (mitte) viel Zeit, die Fragen der Interessierten zu beantworten.
Die beiden Organisatoren des Tages, Scherer-Verkaufsleiter Rudi Giering (2.v.r.), und Nutzfahrzeug-Verkaufsberater Alexander Heppe (r.), freuten sich, auch mit dem Produktberater der Reha-Group Automotive GmbH, Adem Okutan, einen kompetenten Fachmann vor Ort zu haben. Ute Weiner

Die beiden Organisatoren des Tages, Scherer-Verkaufsleiter Rudi Giering (2.v.r.), und Nutzfahrzeug-Verkaufsberater Alexander Heppe (r.), freuten sich, auch mit dem Produktberater der Reha-Group Automotive GmbH, Adem Okutan, einen kompetenten Fachmann vor Ort zu haben. Fotos: Ute Weiner

Für das leibliche Wohl sorgte die Metzgerei Schäfer aus Mayen u.a. mit Leckereien vom riesen Smoker.

Für das leibliche Wohl sorgte die Metzgerei Schäfer aus Mayen u.a. mit Leckereien vom riesen Smoker.

Sledgeeishockey-Nationalspieler Roman Pott war nicht nur angereist, um anderen Menschen mit Behinderung Mut zu machen. Er übernahm auch selbst gerne die Beratung, wie hier bei der jungen Frau aus Urmersbach.

Sledgeeishockey-Nationalspieler Roman Pott war nicht nur angereist, um anderen Menschen mit Behinderung Mut zu machen. Er übernahm auch selbst gerne die Beratung, wie hier bei der jungen Frau aus Urmersbach.

Das Team vom Sanitätshaus Bellinghausen war begeistert von der Resonanz an diesem Tag. Wie hier in diesem Beratungsgespräch nahm sich Andreas Bellinghausen (mitte) viel Zeit, die Fragen der Interessierten zu beantworten.

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