Ökumenisches Pfingstfest in Mendig
Viele Gäste auf dem Brauerhof
Mendig. Das Wetter hätte besser sein können. Aber dies ist auch der einzige Kritikpunkt, und es war immerhin so gut, dass es während des ökumenischen Gottesdienstes nicht regnete. Die Tropfen des milden Sommerregens im Anschluss konnte man leicht unter dem Regenschirm im Gespräch mit einem Kaffee oder einem Frühschoppenbier aushalten. Es war ein gelungenes ökumenisches Pfingstfest, das auf dem Brauerhof gefeiert wurde.
Der wunderschön gestaltete Hof bot Platz für die mehr als 250 Besucher, die dem Gottesdienst beiwohnten. Die aufgestellten Bänke und Stühle waren bis auf den letzten Platz besetzt, auf der einen oder anderen Bank musste noch zusammengerückt werden. Mit so großem Zuspruch hatte die evangelische Kirchengemeinde nicht gerechnet. Doch alle Gäste fühlten sich wohl und fanden die Idee, dieses Fest unter freiem Himmel in diesem sommerlich ländlichen Ambiente zu feiern, sehr gut. Möglich war das Ganze durch die großzügige Bereitstellung des Hofes und Unterstützung bei der Veranstaltung durch das Ehepaar Merkt.
Die Predigt des Gottesdienstes hielt Kaplan Andreas Burg, der das Gleichnis der Reben am Weinstock mit dem praktischen Beispiel der Arbeit seines Bruders als Winzer veranschaulichte. Er begrüßte dabei auch die in Mendig lebendige Ökumene, die durch brüderliches Miteinander gelebt wird.
Die Schützenkapelle Bell und ein gemeinsamer Chor aus den beiden Chören der katholischen und der evangelischen Kirche sorgten für die musikalische Umrahmung. Natürlich durfte auch ein Gottesdienstangebot für die Kinder nicht fehlen. Vor der Predigt verabschiedete Pfarrer Beetschen die Kleinen mit einem Lied, das die ganze Gemeinde mit Singen und Bewegung begleitete, zum Kindergottesdienst, der dann auf dem Feld von der evangelischen Jugendleiterin Ines Nolte gestaltet wurde. Zum Segen fanden sich die Kinder wieder bei den Großen ein.
Kaffee und leckerer Kuchen, gebacken von den Frauen der evangelischen Frauenhilfe, oder ein Würstchen und Bier luden noch zum Verweilen ein. Für Väter und Kinder gab es noch einige historische Traktoren zu bestaunen, auf denen man eine kleine Rundfahrt mitmachen konnte.
Das Ponyreiten war dann mehr was nur für die Kinder. Die Pferde des Reitstalls am Brauerhof standen, nach der Segnung durch Kaplan Burg, den Kleinen zur Verfügung. So war an diesem Pfingstmontag Vormittag für jeden etwas Erbauliches dabei und am Ende wird auch die reichliche Kollekte des Gottesdienstes, die für die Aktion Regenbogen bestimmt war, ganz konkrete Hilfe für einige Familien in Mendig bringen.
Kaplan Andreas Burg (links) und Pfarrer Breetschen. Fotos: privat
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