Jahreshauptversammlung der Beller Möhnen
Vorstand konnte erst nach Vertagung besetzt werden
Bell. Nach Geschäfts-, Jahres- und Kassenbericht wurde der Vorstand entlastet und das Hauptthema des Abends - Neuwahlen - stand auf der Tagesordnung. Langjährige Vorstandsmitglieder hatten ihren Rücktritt erklärt und es mussten Nachfolgerinnen für die Funktionen als erste Vorsitzende/Obermöhn, zweite Vorsitzende und zwei Beisitzer gefunden werden. Keine leichte Aufgabe. Der Vorstand überlegte, wer einsteigen könnte und erste Gespräche wurden geführt. Doch Fehlanzeige - im Vorfeld konnten keine Interessierten für die zu besetzenden Funktionen gefunden werden.
Die vielfältige und umfangreiche Arbeit des Vorstandes und die unverzichtbare Bereitschaft der Mitglieder zur Unterstützung, war Thema einer regen Diskussion. Es wurden viele Gründe dargelegt, warum eine arbeitsintensive Vorstandsarbeit nicht in Frage kommt und man es auch begrüßen würde, wenn die Möhnen einfach „kürzer treten“ würden. Auch wurde die Ruhendstellung des Vereins in Erwägung gezogen, sollte sich kein neuer Vorstand finden. Mit einem Ergebnis war an diesem Abend nicht zu rechnen und aufgrund der fortgeschrittenen Zeit wurde eine erneute Mitgliederversammlung vereinbart.
In dieser Frist von drei Wochen hatten sich die „jungen Möhnen“ viele Gedanken über die Zukunft, das Wirken und die personelle Besetzung des Vorstandes gemacht. Mit einer Ruhendstellung wollten sie sich auf keinen Fall abfinden und leisteten Überzeugungsarbeit.
Zunächst jedoch musste die Versammlung der Trennung der Doppelfunktion 1. Vorsitzende/Obermöhn zustimmen, um hier Verantwortungsbereiche aufzuteilen und Entlastung zu schaffen. Außerdem wurde der Vorschlag einen Vertreter der Jugend in den Vorstand zu berufen einstimmig angenommen. Die bereits anlässlich der ersten Mitgliederversammlung am 6. Mai vorgeschlagenen Kandidaten zur Obermöhn und zweiten Vorsitzenden standen weiterhin zur Wahl und so konnte nach und nach der Vorstand wie folgt besetzt werden:
Obermöhn Annika Endres, 1. Vorsitzende Martina Endres, 2. Vorsitzende Isolde Schneider, 1. Schriftführer Anna Müller (ehemals Rüber), 2. Schriftführer Daniela Grotzke, 1. Kassierer Jessica Schäfer, 2. Kassierer Maike Daub, Beisitzer sind Anna Wölwer, Nicole Reimann und Sammy Daub, Jugendvertreter Daniela Schneider.
In den Möhnen werden derzeit 50 Jugendliche im Alter von 3 bis 17 Jahren in den vier Tanzgruppen betreut. Auch hier mussten Trainer und Betreuer gefunden werden. Die jüngste Gruppe „Stoppelhoppser“ wird wie bisher von Eva Gyurowath und Melanie Genn trainiert. Für das „Junge Gemüse“ und die Garde mussten neue Trainer gefunden werden. Dieser Verantwortung stellen sich vier junge Damen, die im Verein groß geworden sind. Als Trainer für das Junge Gemüse sind ab sofort Julia Klein und Katharina Schwab verantwortlich, die Garde wird durch Daniela Schneider und Sophie Klein trainiert. Für die gemischte Showtanzgruppe TG KG Beller Jäße ist weiterhin Martina Endres zuständig. Zur großen Erleichterung der Mitglieder ist und bleibt die Möhnengesellschaft „Beller Jäße“ somit auch weiterhin ein aktiver Verein.
Vorstellung der neuen Obermöhn Annika Endres
Sie begann mit drei Jahren als Tänzerin in den Stoppelhoppsern. Mit fünf Jahren war sie als Solomariechen der Möhnen unterwegs und gewann bei Tanzturnieren des RKK zahlreiche Pokale. Nebenbei gehörte sie zu den Tänzerinnen des Jungen Gemüses als auch der Garde.
Im Jahr 2000 begleitete sie das Prinzenpaar von Bell, deren Prinzessin ihre Mama Martina war, als Pagin und das Prinzenpaar 2008 als Hofdame. Der TG KG Beller Jäße ist sie seit der Gründung bis zum heutigen Tage als Tänzerin treu geblieben. Bis zur berufsbedingten Auszeit zwecks Ausbildung zur Hotelkauffrau in Rosenheim/Bayern war sie auch Trainerin des derzeitigen Solomariechens Jasmin Daub und der Stoppelhoppser. Nach ihrer Rückkehr aus Rosenheim und Köln, ist sie heute als Eventmanagerin im Catering Gourmet Wagner in Mayen tätig.
