Viele Besucher blieben wegen Dauerregen und nasskalten Temperaturen zu Hause
Vorweihnachtlicher Feuerzauber in Pastursch´s Joarten
Mendig. Wie in jedem Jahr hatte die ehrenamtlich höchst engagierte Messdienergemeinschaft Mendig gemeinsam mit den Georgspfadfindern und der Katholischen Mädchenjugend St. Cyriakus (KaMäJu) unter dem Motto: „Feuerzauber in Pastursch´s Joarten“ den Garten am Niedermendiger Pfarrhaus mit zahlreichen vorweihnachtlich geschmückten Buden und romantischen Feuerstellen in eine heimelige Märchenlandlandschaft verwandelt.
Doch leider wurde die Vorfreude auf den gewohnt großen Besucherandrang getrübt, weil das Wetter nicht mitspielte. Bei den nasskalten Temperaturen zog es nur wenige Menschen nach draußen und wer sich den Feuerzauber absolut nicht entgehen lassen wollte, hatte keine Chance trockenen Fußes wieder nach Hause zu kommen. Während der Dauerregen das Erdreich völlig aufgeweicht hatte, konnten auch die zahlreichen Tannenzweige und der eigens angelegte „Mulch-Teppich“ nicht verhindern, dass die Besucher und vor allem auch die Akteure mitunter bis zu den Fußknöcheln im Matsch versanken.
Hüpfburg und Glühwein sorgten für gute Laune
Während die Kinder sich beim Stockbrot backen sowie auf den Strohballen in einer gemütlich hergerichteten „Scheune“ und auf der Hüpfburg bei Laune hielten, trotzten die Erwachsenen der Kälte mit heißen Getränken, wobei sich der angebotene Glühwein besonders großer Nachfrage erfreute.
Obwohl die bereits seit den Vormittagsstunden zum Kauf feilgebotenen zahlreichen Weihnachtsbäume sogar von der Mendiger Feuerwehr frei Haus geliefert wurden, waren die unzähligen Interessenten, die in den Vorjahren bereits in den Morgenstunden Schlange standen, um eine besonders schöne Tanne zu erwerben, in diesem Jahr offensichtlich nicht bereit, ihr gut geheiztes Haus gegen die ungemütlichen Temperaturen einzutauschen. Dennoch fand sich bei Einbruch der Dämmerung doch noch eine beachtliche Besucheranzahl in Pastursch´s Joarten ein und nutze die Gelegenheit, an den wunderbar geschmückten Buden noch ein paar kleine Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Ob es sich dabei um handgefertigten Weihnachtsschmuck, hausgemachten Likör oder Marmelade handelte oder um von den Frauen der KFD gestrickte Handschuhe, Mützen und Schals - der Verkaufserlös kommt in jedem Fall bedürftigen Menschen zugute. Derweil waren Hiltrud Surges (Leiterin der KaMäJu) als maßgebliche Mitorganisatorin und der Hausherr Pastor Ralf Birkenheier immer dort, wo ein guter Rat oder Hilfe benötigt wurden. Selbstverständlich war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Ob es sich dabei um Reibekuchen, Bratwürste oder andere Leckereien handelte - die Nachfrage nach diesen Köstlichkeiten war mindestens so groß wie nach den heißen Getränken.
Gemeinsames Singen
Auch das Rahmenprogramm konnte sich wieder einmal sehen lassen: Die Kinder des Städtischen Kindergartens Zauberwald und des St. Cyriakus-Kindergartens luden zum Mitsingen von Adventsliedern ein, die Kleinsten der katholischen Mädchenjugend boten einen zauberhaften Lichtertanz und die Georgspfadfinder begeisterten mit ihrer immer wieder spektakulären Feuershow. Mit weihnachtlicher und aktueller Unterhaltungsmusik überzeugte auch die Sängerin Katharina Stahl, die „KaBuJus“ sowie die Bands „Höhenflug“ und „Red Dot“.
Völlig durchnässt, aber dennoch in bester Laune munterte Pastor Ralf Birkenheier die Akteure auf.
Jedes Jahr ein absoluter Verkaufsschlager: Die von den Georgspfadfindern kunstvoll gestalteten Lichter-Stelen!
Auch die Mendiger Kolping-Familie offerierte an ihrem Stand wunderbare Bastel- und Handarbeiten.
