Deutsche Vulkanologische Gesellschaft Mendig
Was geschah am 1.7.1844 im Laacher See?
Wissenschaftler berichten aus Preußens Geheimakten
Mendig. Zu einem sehr spannenden öffentlichen Vortag lädt die Deutsche Vulkanologische Gesellschaft am Freitag, 23. Januar, um 19 Uhr, in ihr Dr.F.X. Michels-Institut in der Brauerstraße 5 ein. Die Wissenschaftler H. Kämpf, A. Kochan und T. Nickschick vom German Research Centre for Geosciences in Potsdam werden von einer CO2-Eruption im Laacher See am 1. Juli 1844 anhand von einer Bestandsaufnahme auf der Grundlage von Akten des Geheimen Staatsarchivs des Preussischen Kulturgutes Berlin und des Landeshauptarchivs Koblenz anschaulich berichten.
Zum Verständnis werden die von der DVG geschätzten Wissenschaftler auch über die Ergebnisse der Forschungen zum Lake Nyos-Disaster in Kamerun vom 21. August 1986 darlegen, wo Wissenschaftler noch bis heute rätseln, warum genau das Kohlendioxid aus dem dortigen See entwichen ist.
Nach diesem ersten Institutsvortrag im neuen Jahr wird am Donnerstag, 5. März, um 19 Uhr, Dr. Andreas Kiefer über die Fledermausquartiere von Mayen und Mendig ebenso im Institut der DVG einen Vortrag halten.
DVG-Vorsitzender Albert Berg-Winters, Mainz, lädt zu beiden populärwissenschaftlichen Abenden schon jetzt ein und hofft auf ein großes Echo.
Weitere Auskünfte über die Institutsleitung bei Heinz Lempertz unter Tel. (0 26 52) 34 82.
