Obermendiger Chronik erscheint im Dezember und wird am 17. 12 offiziell vorgestellt
Was lange währt…
Mendig. Jahrelange Arbeit steckt dahinter. Viele Recherchen, das Studium von Geschichtsbüchern, Archiven, Gesprächen mit Zeitzeugen. Dem rastlosen Engagement von Heimatforscher Willi Bömerich ist es zu verdanken, das jetzt das Ergebnis seiner Bemühungen vorliegt. Die über 500seitige Chronik des Mendiger Stadtteils Obermendig. Nicht ein langweiliger Wälzer, sondern ein verständliches, interessantes Druckwerk über die bewegte Geschichte eines Dorfes. Und das in einer Schriftgröße, die es auch älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern ermöglicht, etwas mehr über ihr Obermendig zu erfahren. Doch nicht nur Willi Bömerich allein hat das Werk gestaltet. Viele helfende Mitautoren standen ihm zur Seite. Den größten Teil des Buches machen die Ereignisse und Begebenheiten der Geschichte des Dorfes aus. Ein weiteres Kapitel befasst sich mit den kleinen und großen Erlebnissen mit dem Dreigemeindewald, der neben den Obermendigern, auch den Niedermendigern und Bellern gehörte. Christoph Waldecker, damals Student, heute ein renommierter Doktor der Geschichte beschreibt die eigentliche Chronik des Stadtteils. Vier große Höfe bildeten früher das Rückgrat der Dorfbefestigung. Der bedeutenste war der Florins- oder Hirschbrunnshof. Ralf Nolden, ebenfalls Heimatforscher hat diesem einmaligen Hof ein eigenes Kapitel gewidmet. Die Kirchengeschichte gehört genauso dazu wie die Grundherrschaft des Stiftes St. Florin über Obermendig. Sie hatten einen eigenen Herrn. Daher kommt auch der Spitzname der Obermendiger.
Die aufwendig aus dem Sütterlin übersetzte Schulchronik der Volksschule von Clementine und Egon Marx oder das Wegekreuzverzeichnis, das von Jakob und Maria Mais übersetzt wurde, gehören genauso dazu, wie eine reich bebilderte Aufzählung der Geschäfte, Handwerksbetriebe und Gaststätten in den 60er-Jahren von Frank Neideck und Nazif Selcuk.
Unzählige Bilder, insbesondere die dankenswerterweise von Erich Portz zur Verfügung gestellten Zeichnungen seines Vaters Werner, runden das Buch genauso ab wie alte Postkarten oder Fotos berühmter Obermendiger. Ein rundum gelungenes Werk, das in keinem Bücherregal fehlen darf.
Dankenswerterweise konnte das Werk mit großartiger Unterstützung der Stadt Mendig, der Verbandsgemeinde Mendig, sowie Spenden der Volksbank Mendig, der Kreissparkasse Mendig und der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz realisiert werden.
Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen
Die Chronik wird erstmals am Donnerstag, den 17. Dezember 2016 in einer kleinen Feierstunde der Öffentlichkeit vorgestellt. Los geht es um 19.00 Uhr im Saal Bolz. Neben Ansprachen von Bürgermeister Jörg Lempertz und Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel wird Staatsminister a.D. Gernot Mittler die Festansprache halten. An diesem Abend kann das Werk dann auch direkt schon käuflich erworben werden.
Zu dieser Veranstaltung sind alle Bürgerinnen und Bürger aufs Herzlichste eingeladen.
Ab dem 18.12. ist die Chronik dann wie folgt zu erhalten:
Stadtteil Obermendig: Modehaus Mintgen, Teichwiese oder im Stadtteil Niedermendig: Bürgerbüro der Verbandsgemeinde Mendig, Marktplatz.
