Netzausbau Mendig
Westnetz modernisiert Stromnetze in Mendig für sichere Energieversorgung
aus Saffig
Mendig. Die Anforderungen an die Stromnetze wachsen kontinuierlich. Der Ausbau erneuerbarer Energien, der zunehmende Einsatz von Wärmepumpen sowie die steigende Zahl von Batteriespeichern und Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge erfordern eine leistungsfähige Netzinfrastruktur. Um die Stromnetze in der Verbandsgemeinde Mendig fit für die Zukunft zu machen, hat Westnetz seit 2022 mehr als neun Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung investiert.
Im Rahmen eines Austauschs informierten Vertreter von Westnetz und Westenergie Bürgermeister Jörg Lempertz sowie weitere Vertreter der Verbandsgemeinde Mendig und Stadtbürgermeister Achim Grün über laufende und geplante Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Netzinfrastruktur. Dabei ging es um Versorgungssicherheit, Digitalisierung der Stromnetze und die Anforderungen der Energiewende.
„Eine leistungsfähige und zuverlässige Netzinfrastruktur ist die Grundlage für die Energiezukunft unserer Region. Mit unseren Investitionen haben wir die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass künftig noch mehr Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien sowie zusätzliche Wärmepumpen und Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge sicher in das Stromnetz integriert werden können“, erklärte Michael Dötsch, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle.
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehörten umfangreiche Investitionen in das Mittel- und Niederspannungsnetz. So wurden rund zwölf Kilometer neue Mittelspannungskabel in Mendig verlegt und zusätzliche Versorgungswege geschaffen, um die Versorgungssicherheit weiter zu erhöhen. Auch das Gewerbegebiet an der A61 wurde durch den Ausbau auf künftige Anforderungen vorbereitet.
Gleichzeitig treibt Westnetz die Digitalisierung des Stromnetzes voran. Bereits heute sind in der Verbandsgemeinde Mendig 14 digitale Ortsnetzstationen in Betrieb. Acht weitere digitale Stationen sollen in den kommenden Jahren folgen. Die moderne Technik schafft mehr Transparenz im Netz und ermöglicht es, Lastflüsse frühzeitig zu erkennen und Netzzustände besser zu überwachen. Darüber hinaus liefern digitale Ortsnetzstationen wichtige Echtzeitdaten, die dazu beitragen, Störungen schneller zu lokalisieren und die Versorgungssicherheit weiter zu erhöhen.
Bürgermeister Jörg Lempertz begrüßte die Investitionen in die regionale Infrastruktur: „Die Energiewende findet vor Ort statt. Deshalb ist es wichtig, dass die Netze Schritt halten und den künftigen Anforderungen gewachsen sind. Die Investitionen von Westnetz leisten hierzu einen wichtigen Beitrag für die Menschen und die wirtschaftliche Entwicklung unserer Verbandsgemeinde.“
Westnetz wird den Ausbau und die Digitalisierung der Stromnetze auch in den kommenden Jahren konsequent fortsetzen. Ziel ist es, die steigenden Anforderungen der Energiewende und der zunehmenden Elektrifizierung zuverlässig zu bewältigen und weiterhin die hohe Versorgungssicherheit in der Region zu gewährleisten.
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Vertreter der Verbandsgemeinde Mendig sowie von Westnetz und Westenergie tauschten sich über den Ausbau und die Digitalisierung der Stromnetze sowie die Anforderungen der Energiewende aus. Foto (v. l.): Achim Grün (Stadtbürgermeister Mendig), Jörg Lempertz (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig), Andreas Loeb (Bauamtsleiter der Verbandsgemeinde Mendig), Michael Dötsch (Leiter Regionalzentrum Rauschermühle bei Westnetz), Benedikt Eulgem (Netzplaner bei Westnetz) und Fabian Vocktmann (Regionalmanager bei Westenergie). Foto: Mira Schlich, VG Mendig