Allgemeine Berichte | 27.05.2013

Tausende Besucher kamen zum 21. Gambrinusfest nach Mendig

Zufriedene Bilanz der Veranstalter und des Stadtbürgermeisters Hans-Peter Ammel

Das Gambrinuskomitee war während der Festtage ununterbrochen im Einsatz. -SF-

Mendig. Nachdem das vom 9. bis 12. Mai währende  21. Mendiger Gambrinusfest, das in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum beging, mit vielen hochkarätigen Veranstaltungen ausgiebig gefeiert wurde, ließen die Veranstalter den Verlauf des traditionellen Events noch einmal Revue passieren.

In einem Gespräch mit „BLICK aktuell“ zeigte Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel sich mit dem Verlauf des Festes äußerst zufrieden. „Es hat mir sehr gut gefallen, zumal das Fest durch den neuen Vorsitzenden des Gambrinuskomitees frischen Wind bekam und von den Besuchern sehr gut angenommen wurde. Auch die Tatsache, dass ein Standortwechsel vom Marktplatz zum Vulkanbrauhaus vorgenommen wurde, hat sich im Nachhinein als gute Wahl erwiesen.“ Auf die Frage, wie ihm der neue Standort des Gambrinusfestes gefallen habe, sagte der Stadtbürgermeister: „Da die Gesamtfläche durch einige Buden und Bierstände sowie durch das Festzelt wesentlich kleiner erschien, entstand ein geschützter Bereich, in dem die Menschen enger zusammenrücken mussten, was ihnen jedoch offensichtlich sehr gut gefiel. Während meine Frau als Komiteemitglied und Schriftführerin schon Monate vorher sehr aktiv war und während des vier Tage währenden Festes alle Hände voll zu tun hatte, konnte ich während meines Non-Stop-Einsatzes am Bierstand sowohl am Donnerstag (Vatertag) als auch am Freitag bei der SWR Dance night die tolle Stimmung unter den zahlreichen Besuchern hautnah miterleben. Das absolute Highlight war wohl sicher der schon Wochen vorher ausverkaufte bayerische Abend am Samstag, wo ich als Gast miterleben konnte, wie die Musiker der „Münchner Zwietracht“ das Festzelt innerhalb kürzester Zeit in einen Hexenkessel verwandelte, in dem die Menschenmassen auf den Bänken und Tischen tanzten.“ Ebenso wie viele Besucher vertrat auch Stadtbürgermeister Ammel die Meinung, dass das Festzelt sich für die Ernennung des Ehrenbrauers als untauglich erwiesen hat. „So weit mir bekannt ist, hat das Gambrinuskomitee bereits klare Vorstellungen davon, wo und in welchem Rahmen die Ehrenbrauer-Ernennung in zwei Jahren stattfinden wird.“

Man war ein tolles Team, resümierte Jürgen Mittler

Gambrinuskomitee - Präsident Jürgen Mittler konnte dies gegenüber „BLICK aktuell“ nur bestätigen: „Es war zwar unsere Absicht, die Ehrenbrauerernennung so bürgerfreundlich wie möglich zu gestalten, leider stellte sich jedoch bereits nach kurzer Zeit heraus, dass die feierfreudige Vatertags-Atmosphäre im Festzelt dem würdigen Anlass nicht gerecht wurde. Beim nächsten Gambrinusfest in zwei Jahren werden wir für die Ehrenbrauerernennung in jedem Fall eine neue Lösung vorstellen. Außerdem wird es vom Rahmenprogramm her ebenfalls die eine oder andere Veränderung geben, die zu gegebener Zeit ebenfalls der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird. Da allerdings die offizielle „Manöverkritik“ unseres Komitees erst am 28. Mai stattfindet, haben wir diesbezüglich noch keine entsprechenden Beschlüsse fassen können!“ Über das Engagement und die Zusammenarbeit mit den Vereinen MGV Mendig, Singgemeinschaft Schlich und KG Niedermendig sagte Jürgen Mittler: „Wir waren einfach ein tolles Team und ohne den vorbildlichen Zusammenhalt aller Beteiligten hätten wir das Fest in dieser Größenordnung nicht stemmen können. Eine ebenfalls große Hilfe waren auch die Männer vom Städtischen Bauhof, die uns u.a. mit der Ausschilderung der Straßen und Parkplätze, dem Aufbau der Außenbühne und vor allem der morgendlichen Reinigung des Festplatzes großartig unterstützt haben“, so der Komiteepräsident, der geradezu ins Schwärmen geriet, als er über den monetären Aspekt der Großveranstaltung, insbesondere den Eröffnungstag (Vatertag) sprach. „Unser Umsatz an Getränken war um ein Vielfaches höher als vor zwei Jahren, obwohl - außer am Donnerstag - das Wetter sehr zu wünschen übrig ließ. Allerdings waren unsere Abendveranstaltungen im Festzelt sehr gut besucht und dies machte sich selbstverständlich auch beim Umsatz bemerkbar. Danken möchte ich an dieser Stelle allen, die uns bei der grundlegenden Neugestaltung des Festes unterstützt haben. Dazu zählen außer den Komiteemitgliedern auch die Stadt Mendig, die VG Mendig, die Sponsoren, die vielen ehrenamtlichen Helfer und selbstverständlich auch die Gäste, welche die Neuerungen zu schätzen wussten. Es hat sich gezeigt, dass unser neues Konzept, welches die Biertradition unserer Stadt wieder in das Bewusstsein der Besucher gerückt- und die Heimatverbundenheit der Mendiger gestärkt hat, voll aufgegangen ist! Nicht zuletzt sind wir natürlich sehr dankbar, dass die Gebrüder Tack uns das Festgelände am Vulkanbrauhaus zur Verfügung gestellt haben, da wir nach wie vor der Meinung sind, dass das Gambrinusfest bei der Einzigen, von ehemals zahlreichen Brauereien noch übrig geblieben Braustätte einen hervorragenden Veranstaltungsort gefunden hat“, so Jürgen Mittler.

Zufriedenheit auch bei den Geschäftsführern der Mendiger Vulkanbrauerei

Die beiden Geschäftsführer der Mendiger Vulkanbrauerei, Hannes und Malte Tack zeigten sich unisono geradezu begeistert von der tollen Zusammenarbeit mit dem Gambrinuskomitee. „Ebenso wie vor zwei Jahren zählten wir auch diesmal wieder zu den Sponsoren des Gambrinusfestes.

Außerdem haben wir als Kooperationspartner unser Firmengelände sowie die Strom- und Wasserversorgung zur Verfügung gestellt. Nicht zuletzt haben wir unsere Medien genutzt, um das Fest zu promoten. So wurde unsere Speisekarte, die eine sehr hohe Auflage hat, mit dem Logo und entsprechenden Informationen über das Gambrinusfest versehen. Außerdem haben wir unsere Bierkisten, die über den Einzelhandel verkauft wurden, mit entsprechenden Flyern bestückt. Insgesamt können wir sagen, dass das Gambrinusfest sich für die Veranstalter und für uns gleichermaßen in jeder Beziehung gelohnt hat, da wir uns gegenseitig beflügelt haben. So besuchten unsere Gäste auch das Festzelt und die Gäste des Gambrinusfestes kamen in unser Vulkanbrauhaus.“

Auf die Frage, was sie am meisten beeindruckt hat, antworteten Malte und Hannes Tack: „Zum einen sind wir hocherfreut, dass die Mendiger unser Engagement und unsere Investitionen in das Vulkanbrauhaus positiv bewerten, da sie unser Vulkanbier offensichtlich besonders gerne trinken und zum anderen hat uns das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder beeindruckt, die mit großem Spaß an der Sache ununterbrochen im Einsatz waren.“

Komiteepräsident Jürgen Mittler (li.) und die Gebrüder Tack stoßen mit einem Vulkanbier auf das gelungene Gambrinusfest an.

Komiteepräsident Jürgen Mittler (li.) und die Gebrüder Tack stoßen mit einem Vulkanbier auf das gelungene Gambrinusfest an.

Auch Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel äußerte sich in einem Gespräch mit „BLICK aktuell“ durchweg positiv zu dem Verlauf des diesjährigen Gambrinusfestes.

Auch Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel äußerte sich in einem Gespräch mit „BLICK aktuell“ durchweg positiv zu dem Verlauf des diesjährigen Gambrinusfestes.

Das Gambrinuskomitee war während der Festtage ununterbrochen im Einsatz. Fotos: -SF-

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