Allgemeine Berichte | 31.07.2015

Jubiläumsjahr der Künstlergemeinschaft Augstmühle: Künstlerin Christina Weise stellt sich vor

Zwischen Abstrakt und Gegenständlich

Das Werk „Himbeeren“ besticht durch Pastelltöne.  privat

Mayen. Pünktlich zum 30-jährigen Bestehen, hat es sich die Künstlergemeinschaft Augstmühle ganz groß auf die sprichwörtliche Fahne geschrieben, einzelne ihrer Künstler vorzustellen und damit deren Werk einem breiten Publikum vorzustellen.

Werke einem breiten Publikum vorstellen

Den Anfang macht in diesem Fall die in Wittenberg geborene Künstlerin Christina Weise. Bereits in der Schule nahm die heutige Künstlerin begeistert an einer Kunst-AG teil, wo sie ihre Vorliebe für Farbe und Gestaltung ausleben konnte. Mit 14 Jahren beteiligte sie sich zum ersten Mal an einer Gemeinschaftsausstellung. Und das mit Erfolg, konnte die damals noch junge Künstlerin doch schon damals mit ihrem kreativen und gestalterischem Talent überzeugen. Motiviert durch die Kunst, sollte auch Weises späterer Berufsweg in eine künstlerische Richtung gehen. Und so blieb sie dem kreativen Bereich treu.

Design und Kreativität bestimmen den Lebensweg

Sie erlernte den Beruf der Näherin und arbeitete nach der Ausbildung in einer Designabteilung. Auch dort konnte sie zahlreiche Erfahrungen sammeln, die ihr später auch bei ihrer Kunst zugute kommen sollten. Im weiteren Verlauf ihrer beruflichen Karriere entschied sich die Künstlerin für eine Weiterbildung, die sie zur Dekorationsnäherin machte. Dadurch konnte sie ihre kreative Seite noch weiter schulen und ausbilden.

Textilmalerei, Kreide und Bleistift

1983 begann Christina Weise erste Arbeiten in Öl anzufertigen und sich der Textilmalerei zu widmen. Aquarelle, Kreide- und Bleistiftzeichnungen folgten in den Jahren zwischen 1990 und 2001. Ab 2001 verlegte Weise ihren Schwerpunkt in der Ölmalerei. Die künstlerischen Interessen der Malerin und Bildhauerin sind allerdings sehr vielfältig und so folgten unter anderem Arbeiten in Holz, Speckstein und Ton sowie eine Weiterbildung in künstlerischer Bearbeitung von Edelmetall.

Vorwiegend im Großformat fertigt die Künstlerin seit 2013 auch Acrylbilder an, die sich durch ihre plastische Gestaltung und dem Arbeiten mit Pigmenten hervorheben.

Werke werden von Erinnerungen inspiriert

Ihren Werken sieht der Betrachter das akkurate Schaffen an. Realitätsnah stellt sie in Skulpturen, Aquarellen und Ölbildern hauptsächlich Tiere dar. Ihre Landschaftsbilder sind dagegen oft durch Urlaubserinnerungen inspiriert, die sie während ihrer Reisen gefertigt oder nach Fotos und Skizzen in ihrem Atelier auf Leinwand oder Papier gebannt hat. In ihrer abstrakten Malerei gelingt Christine Weise der Spagat zwischen bereits Gesehenem, bekannten Techniken und eigener Kreativität.

In verschiedenen Kursen den persönlichen Malstil finden

Seit 2009 arbeitet sie als Dozentin der Jugendkunstschule und fördert mit Begeisterung und Freude die Kreativität der Kinder und Jugendlichen. Auch Erwachsene können ihre Kurse im eigenen Atelier an der Mittelstraße 7 in Mayen besuchen. Dabei besteht die Möglichkeit, die verschiedensten Maltechniken kennenzulernen und zu einem eigenen und ganz persönlichen Malstil finden.

Christina Weise ist Mitglied im Vorstand der Künstlergemeinschaft Augstmühle und seit einigen Jahren für das Marketing, die Öffentlichkeitsarbeit und die neu gegründete Kinder-und Jugendabteilung zuständig. Ebenfalls ist sie Mitglied der Kunstakademie Rheinland e. V. und der Künstlergruppe 2010.

Weitere Informationen zur Künstlerin und zu ihren Kunstkursen gibt es auch unter www.christina-weise.de im Internet.

Die Kastanie gehört zu den gegenständlichen Kunstwerken.

Die Kastanie gehört zu den gegenständlichen Kunstwerken.

In ihrem Atelier bietet Christina Weise verschiedene Kurse an.

In ihrem Atelier bietet Christina Weise verschiedene Kurse an.

Das Werk „Himbeeren“ besticht durch Pastelltöne. Fotos: privat

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