Brandursache ungeklärt: Linienbus brennt auf offener Strecke
01.03.: Busfeuer auf der B9: Ersthelfer und Feuerwehr im Einsatz
Andernach. Am Sonntag, dem 1. März 2026, ereignete sich ein schwerwiegender Vorfall auf der B9 zwischen den Anschlussstellen B256/Rheinbrücke und Andernach-Hafen: Ein Linienbus geriet in Vollbrand.
Der Fahrer, der sich allein im Bus befand, bemerkte während der Fahrt Rauch, der aus dem Heck des Fahrzeugs aufstieg. Nachdem er den Bus zum Stillstand gebracht hatte, schlugen bereits Flammen aus dem Motorraum.
Ersthelfer eilten zur Hilfe und schlugen die Tür ein, um den Fahrer aus dem brennenden Fahrzeug zu befreien. Dabei zog sich einer der Helfer eine Verletzung am Handgelenk zu. Der Busfahrer selbst wurde ebenfalls verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die freiwillige Feuerwehr Andernach rückte mit einem Großaufgebot aus, um den Brand zu löschen. Während der Löschmaßnahmen verletzte sich ein Feuerwehrmann, der ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht werden musste.
Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde der ausgebrannte Bus abgeschleppt. Die Straßenmeisterei war vor Ort, um die Schäden an der Asphaltdecke zu begutachten und abzusichern.
Aufgrund der Lösch- und Bergungsarbeiten war die B9 in Richtung Andernach bis 18:50 Uhr vollständig gesperrt. Auch die Fahrtrichtung Koblenz musste kurzzeitig gesperrt und gereinigt werden, da Löschschaum ausgelaufen war.
Zur Schwere der Verletzungen der Betroffenen können derzeit keine genauen Angaben gemacht werden, zwei der drei Verletzten befinden sich noch im Krankenhaus. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an und es liegen noch keine Ergebnisse vor.
