Wohnmobil-Aufbruch und Autodiebstähle: Wer ist der verletzte Täter?
03.08: Blutspur zieht sich durch mehrere Straßen
Köln. Nach den jüngsten Vorfällen in Köln-Sürth, bei denen ein Wohnmobil aufgebrochen und Diebstähle aus zwei Fahrzeugen verübt wurden, sucht die Polizei nach einem mutmaßlich verletzten Täter. Die Ereignisse ereigneten sich am frühen Montagmorgen, dem 3. August. Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Hinweise.
Ein Anwohner meldete sich gegen 9.30 Uhr bei den Behörden, nachdem er sein blutverschmiertes Fahrzeug, einen Fiat, entdeckt hatte. Die herbeigerufenen Polizisten fanden in der Nähe ein weiteres Auto mit Blutspuren und folgten einer langen Blutspur, die sich von der Alten Kirchgasse über die Straße „In der Aue“ bis zum Tulpenweg (Höhe Hausnummer 18) zog, wo sie abrupt endete.
In der Annahme, dass sich möglicherweise eine Person in einer hilflosen Lage befand, starteten die Einsatzkräfte eine Suchaktion. Dabei kamen ein Mantrailer-Spürhund und eine Drohne der Feuerwehr zum Einsatz, jedoch ohne Erfolg.
Die bisherigen Ermittlungen deuten darauf hin, dass der gesuchte Mann auch gegen 3.30 Uhr ein Wohnmobil in der Alten Kirchgasse aufgebrochen haben könnte. Es ist unklar, wie und woran sich der Verdächtige verletzt hat.
Die Analyse von Überwachungskameras in der Umgebung zeigt einen Verdächtigen, der etwa 30 Jahre alt ist, helle Kleidung trägt, dunkle Haare und einen Vollbart hat. Er war mit einem dunklen Rucksack unterwegs.
Das Kriminalkommissariat 74 bittet um Zeugenhinweise. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, den Mann identifizieren können oder über zusätzliches Videomaterial verfügen, sollen sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de melden.
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Symbolbild. Foto: fottoo - stock.adobe.com