Blaulicht | 07.03.2026

Betrugsversuch im Bereich der Polizei Westerburg, der wohl auch überregional so stattfindet

06.03.: Betrugsmasche nach Todesfall: Polizei mahnt Hinterbliebene zur Vorsicht

Symbolbild. Foto: ROB

Westerburg. Die Polizei Westerburg möchte auf eine besondere Form des Betruges hinweisen, der in dieser oder ähnlicher Form vermutlich auch überregional stattfindet: Ein Geschädigter teilte mit, dass er einige Monate nach dem Tod seiner Ehefrau durch eine vermeintliche Firma kontaktiert wurde. Diese gab an, dass seine Ehefrau kurz vor ihrem Tode Verbindlichkeiten eingegangen wäre, welche nun noch offen stünden. Es drohe eine Kontopfändung. Der Geschädigte lies sich auf die Zahlung eines Geldbetrags ein, um die vermeintliche Kontopfändung abzuwenden.

Als er kurz darauf von einer anderen Person in gleicher Art und Weise kontaktiert wurde, sei er stutzig geworden und lies die Forderung durch einen Rechtsanwalt prüfen. Es stellte sich heraus, dass in beiden Fällen ein Betrug vorlag. Wie auch in vielen anderen Betrugsarten appelliert die Polizei, keine persönlichen Daten am Telefon preiszugeben. Telefonnummer und Namen der Anrufer sollten notiert werden. Auch in schriftlicher Form versuchen Betrüger, an Daten oder Ersparnisse zu gelangen. Bei Fragen oder im Schadensfall kann jederzeit die örtliche Polizeidienststelle oder die Präventionsstelle des Polizeipräsidiums Koblenz unter der Tel.: 0261/103-51152 kontaktiert werden. BA

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