Blaulicht | 08.04.2026, 08:25 Uhr

Mysteriöser Fund im Wald

07.04.: Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt

Symbolbild

Braubach. Am Nachmittag des 7. April 2026 meldeten sowohl die Integrierte Leitstelle Montabaur als auch die Polizei Lahnstein einen unbekannten metallischen Behälter, der in einem Waldstück bei Braubach in Flammen stand.

Der dosenähnliche Gegenstand erwies sich als schwer zu löschen, da er immer wieder aufflammte und Rauch entwickelte. Aufgrund dieser unklaren Situation bestand der Verdacht, dass es sich um ein altes Kampfmittel handeln könnte.

Der hinzugezogene Kampfmittelräumdienst bestätigte schließlich, dass es sich um eine amerikanische Phosphorhandgranate aus dem Zweiten Weltkrieg handelte, die damals als Nebenwaffen eingesetzt wurden. Die Granate konnte sicher und ohne Auswirkungen auf die Umwelt abtransportiert werden. Vermutlich hatte sie sich durch ihre Verwitterung und den dadurch entstandenen Sauerstoffkontakt von selbst entzündet.

BA

Symbolbild Foto: MAK - stock.adobe.com

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Image Anzeige
Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Bestellung Nr.: 4300003040-W100-606 /  AZ Entdeckerbonus
Anzeige Wohnträume in Gesamtausgabe mit berechnet
Wohnträume Kreis AW
Wohnträume
Wohnträume Kreis AW
Empfohlene Artikel
Ein Grauwolf. Foto: Harry Neumann/Naturschutzinitiative e.V. (NI)
649

Westerwaldkreis. Der Landkreis Westerwald hat am 13. September 2026 eine Genehmigung erteilt, den Wolf GW2478m aus dem Greifensteiner Rudel zu schießen. Der Wolf habe in den letzten fünf Monaten mindestens sechsmal Schafe gerissen, welche eingezäunt waren.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Pixabay.com
938

Köln. Am Samstag (20. September) gegen 20 Uhr haben Zeugen auf einem SVG-Rastplatz an der Bundesautobahn 4 in Köln - Rondorf die Polizei alarmiert. Dort hatte ein 57 Jahre alter osteuropäischer Lkw-Fahrer mit mehreren Schnitt- und Stichverletzungen das Tankstellengebäude an der Straße Am Eifeltor betreten und um Hilfe gebeten. Ein Notarzt lieferte den Schwerverletzten zur stationären Behandlung in eine Klinik ein.

Weiterlesen

Weitere Artikel