Eine Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Gebäude konnte verhindert werden
18.06.: Schuppen wird bei Flammeninferno vollständig zerstört
Königswinter. In der Nacht zu Donnerstag wurde die Freiwillige Feuerwehr von Königswinter durch den Brand eines 1,5-geschossigen Nebengebäudes in der Altstadt alarmiert. Dieses Gebäude, das nicht zu Wohnzwecken genutzt wurde, brannte bereits bei Ankunft der Einsatzkräfte in voller Ausdehnung. Mehrere Bewohner hatten vor Eintreffen der Feuerwehr mit Gartenschläuchen versucht, das Feuer zu bekämpfen. Durch den Einsatz mehrerer C-Rohre in Riegelstellung gelang es der Feuerwehr, eine Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Gebäude zu verhindern.
Das Nebengebäude, das zuletzt als Schuppen diente, wurde vollständig zerstört. Die Feuerwehr musste die Bewohner zweier angrenzender Wohngebäude evakuieren. Fünf Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht, blieben jedoch unverletzt. Um 2.43 Uhr konnte die Einsatzleitung vermelden, dass das Feuer unter Kontrolle sei. Gegen 3 Uhr durften die evakuierten Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis nach 4 Uhr hin. Aufgrund der Einsturzgefahr sperrte der Baubetriebshof die angrenzende Gasse für Fußgänger.
Im Einsatz waren die Einheiten aus der Altstadt sowie aus Nieder- und Oberdollendorf, unterstützt vom städtischen Rettungsdienst, insgesamt 39 Einsatzkräfte. Die Polizei Bonn begann mit den Ermittlungen zur Brandursache.BA
Brand in Königswinter Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter
Brand in Königswinter Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter