Aus dem Polizeibericht:
24h-Rennen: Polizei schreibt 48 Anzeigen
Nürburgring. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring dauert zwar nur einen Tag, für die Polizei bedeutet das Rennwochenende jedoch traditionell einen mehrtägigen Großeinsatz. Ziel der Maßnahmen war es, rund um die Veranstaltung einen möglichst reibungslosen Ablauf sicherzustellen.
Die von der Polizeidirektion Mayen geplanten Einsätze beginnen bereits während der Anreisephase im Verlauf der Woche und werden bis zum Rennwochenende schrittweise ausgeweitet. Schon am Mittwoch versammelten sich zahlreiche Motorsportfans zum Adenauer Racing Day im Zentrum von Adenau. Dort setzte die Polizei bereits vorbereitete Verkehrsmaßnahmen um.
Die Zahl der polizeilichen Einsatzanlässe bewegte sich bislang auf dem Niveau des Vorjahres. Gleichzeitig stieg die Besucherzahl nach Angaben des Veranstalters deutlich an und lag bei rund 352.000 Gästen.
Bis zum Rennende leitete die Polizei insgesamt 48 Strafverfahren ein. Wie bereits in den Vorjahren lag der Schwerpunkt bei einfachen Diebstahlsdelikten mit 15 Fällen sowie bei Verkehrsstraftaten mit 19 Fällen, darunter Fahrten unter Alkoholeinfluss. Die Zahl der Verkehrsunfälle lag mit 31 über dem Vorjahreswert von 20 im Jahr 2025.
In den meisten Fällen blieb es bei Sachschäden oder leichten Verletzungen.
„Wie in jedem Jahr werden die über Jahre gewachsenen Strukturen und Abläufe geprüft und da, wo es notwendig ist, angepasst. Die gestiegene Besucherzahl hat sich nur unwesentlich auf unseren Einsatzablauf und die statistischen Zahlen ausgewirkt. Das ist ein gutes Zeichen.“, so der Einsatzleiter und Leiter der Polizeidirektion Mayen, Kriminaldirektor Ralf Durben.ROB
