Mittelrheinischer Weinfrühling: Tausende feiern friedlich in Boppard
26.04.: Reibungsloser Ablauf beim Weinfrühling: Sicherheitskonzept überzeugt
Boppard.,Am Sonntag, den 26. April 2026, fand im Bopparder Hamm die jährliche Veranstaltung „Mittelrheinischer Weinfrühling“ statt. Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei koordinierten ihre Einsätze in enger Absprache miteinander, um die Veranstaltung reibungslos zu gestalten. Rund 12.000 Besucher strömten zu diesem Ereignis.
Während der Veranstaltung musste die Feuerwehr keine Einsätze durchführen. Der Rettungsdienst kam nur in einer geringen Anzahl von Fällen zum Einsatz. Aus polizeilicher Sicht verlief der „Mittelrheinische Weinfrühling“ weitgehend friedlich. Dank des Sicherheitskonzeptes der beteiligten Stellen konnten Verkehrsbehinderungen vermieden und Störungen der Veranstaltung auf ein Minimum reduziert werden. Die Polizei in Boppard registrierte lediglich einen Vorfall von Körperverletzung, der im Zusammenhang mit der Veranstaltung stand.
BA

Das "Sicherheitskonzept" überzeugt. Ein Polizeieinsatz, "geringe Anzahl" Rettungsdienst, keine Feuerwehr nötig. Im Haushaltsplan 2025 hatte Boppard 10.000 Euro für ein Sicherheitskonzept vorgesehen, in diesem Jahr und den folgenden scheint man mit 5.000 auszukommen. Klingt günstig, aber ist es das angesichts von 12.000 Besuchern auch? Diese Sicherheitskonzepte bieten Sicherheit für Planungsbüros, Verwaltungsjobs und Kostendruck für Veranstalter. Einen Sicherheitsgewinn für die Besucher bieten sie kaum. Aber eine durchbürokratisierte, ängstliche Gesellschaft braucht eben für alles ein teures Konzept.