Blaulicht | 31.03.2026

Neue Ermittlungen führen zur Festnahme im jahrzehntealten Mordfall

28.03.: Durchbruch in altem Kölner Totschlagfall: Verdächtiger nach 16 Jahren gefasst

Symbolbild.

Köln.Nach über 16 Jahren des Ungewissheit gibt es im Fall des Totschlags an einem 43-jährigen Mann in Köln eine neue Entwicklung. Am Samstagabend, den 28. März, wurde ein 60-jähriger Tatverdächtiger von der Bundespolizei festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, an der Tat im Januar 2010 beteiligt gewesen zu sein. Damals hatten Passanten die Leiche eines Italieners neben einer Leitplanke an der A59 bei Leverkusen-Rheindorf entdeckt. Die Obduktion ergab, dass der Mann durch mehrere Schläge gegen den Kopf ums Leben kam. Die Täter blieben zunächst unbekannt.

Im Jahr 2022 nahm die Ermittlungsgruppe „Cold Cases“ der Kölner Polizei den Fall erneut auf, nachdem moderne kriminaltechnische Untersuchungen neue Ermittlungsansätze ermöglichten. Durch erweiterte Möglichkeiten des DNA-Abgleichs geriet der nun Festgenommene ins Visier der Ermittler. Bereits im August 2024 hatten Polizisten einen damals 45-jährigen Tatverdächtigen in den Niederlanden festgenommen, der jedoch später mangels ausreichender Voraussetzungen für die Untersuchungshaft entlassen wurde. Ein weiterer Tatverdächtiger, der damals 54 Jahre alt war und mit internationalem Haftbefehl gesucht wurde, ist zwischenzeitlich verstorben.

Der 60-jährige Verdächtige geriet am vergangenen Samstag als dritter Beschuldigter ins Netz der Ermittler. Bei der Einreise aus Österreich wurde er gegen 22.20 Uhr in einer Grenzkontrolle der Bundespolizeiinspektion Passau auf der A3 bei Ruhstorf angehalten. Eine Überprüfung seiner Personalien ergab, dass er per Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Köln gesucht wurde, woraufhin die Beamten ihn festnahmen.

Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und dem Tatort dauern weiterhin an.

BA

Symbolbild. Foto: Nomad_Soul - stock.adobe.com

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