Großrazzia in NRW: Polizei geht gegen Rockergruppe vor
28.04.: Tausende Polizeibeamte im Einsatz gegen Organisierte Kriminalität
Köln. Ein Großaufgebot der Polizei ist seit den frühen Morgenstunden in Nordrhein-Westfalen im Einsatz, um gegen die Organisierte Kriminalität vorzugehen. Mehr als tausend Polizeibeamte, koordiniert vom Polizeipräsidium Düsseldorf, durchsuchten zahlreiche Objekte im gesamten Bundesland. Der Hintergrund dieser umfangreichen Maßnahmen ist die Umsetzung eines vom Innenministerium Nordrhein-Westfalen erlassenen Vereinsverbots gegen eine Rockergruppe aus Leverkusen. Parallel dazu laufen Vollstreckungsmaßnahmen im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen (ZeOS NRW). Der Verdacht richtet sich unter anderem auf die Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie auf räuberische Erpressung. Ziel ist die Sicherstellung von Beweismitteln, und in diesem Zusammenhang wurde ein 46-jähriger Beschuldigter in Langenfeld festgenommen.
Die Polizei Düsseldorf leitet den Einsatz und erhält Unterstützung von zahlreichen Kreispolizeibehörden aus den Regionen Mettmann, Neuss, Köln, Wuppertal, Recklinghausen, Duisburg, Borken, Rhein-Erft-Kreis, Wesel, Oberbergischer Kreis, Bochum, Bielefeld, Dortmund, Oberhausen, Essen, Hagen und Mönchengladbach. Neben den regulären Polizeikräften sind auch Spezialeinheiten und die Bereitschaftspolizei beteiligt. Die Maßnahmen und Ermittlungen sind noch im Gange.
BA
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