Blaulicht | 29.05.2026, 16:33 Uhr

Drohanruf löst Polizeieinsatz an Gesamtschule in Bornheim aus

28.06.: Ein Fall von „Swatting“? Polizeieinsatz an der Heinrich-Böll-Gesamtschule wies keine Hinweise auf Gefahrensituation auf

Symbolbild.
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Bornheim. Am frühen Donnerstagnachmittag, dem 28. Mai 2026, wurde die Heinrich-Böll-Gesamtschule in Bornheim-Merten Schauplatz eines größeren Polizeieinsatzes, nachdem ein Drohanruf eingegangen war. Gegen 13:30 Uhr wurde die telefonische Drohung gemeldet, woraufhin sofort eine umfassende Überprüfung der Schulgebäude und des umliegenden Geländes durch die Polizei veranlasst wurde. Trotz intensiver Ermittlungen konnten keine Hinweise auf eine tatsächliche Gefahrensituation entdeckt werden. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf, um den Ursprung und den Hintergrund des Drohanrufs zu klären.

Im Verlauf der Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 11 ergab sich der Verdacht, dass es sich um einen Fall des "Swattings" handeln könnte. Bei dieser Form der Täuschung werden durch absichtliche Falschmeldungen umfangreiche Polizeieinsätze ausgelöst. Das Kriminalkommissariat 11 der Bonner Polizei leitet die weiteren Ermittlungen ein, um der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten sowie des Missbrauchs von Notrufen nachzugehen.

Die Polizei betont, dass "Swatting" keineswegs als harmloser Streich betrachtet werden kann, da es sich hierbei um eine ernstzunehmende Straftat handelt. Abhängig vom Einzelfall drohen den Verantwortlichen erhebliche strafrechtliche Konsequenzen. Zudem müssen die Verursacher damit rechnen, für die Kosten des Polizeieinsatzes zur Rechenschaft gezogen zu werden.

BA

Symbolbild. Foto: VGV - stock.adobe.com

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