Feuerwehr setzt Wasserwerfer und Spezialgerät ein
29.04.: Recyclingbetrieb in Flammen: 70 Einsatzkräfte bekämpfen Brand in Bonn
Bonn. Ein Brand in einem Recyclingbetrieb in Tannenbusch erforderte am Mittwochnachmittag einen umfangreichen Einsatz der Bonner Feuerwehr sowohl in Bezug auf Personal als auch Material.
Gegen 14:50 Uhr gingen zahlreiche Notrufe bei der Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst ein. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte entdeckten eine Rauchentwicklung auf dem Gelände des Recyclingbetriebs an der Hohe Straße. Dort brannte ein etwa 20 x 20 Meter großer Berg aus metallischem Recyclingmaterial. Sowohl eine Freifläche als auch eine zur Hofseite offene Halle waren betroffen. Zu Beginn konnten drei Personen aus einem nicht betroffenen Bereich in Sicherheit gebracht werden. Um 15:35 Uhr wurde die Alarmstufe erhöht und Spezialgerät nachalarmiert, um den Einsatz zu verstärken. Die Einsatzstelle wurde in mehrere Abschnitte unterteilt, um die Brandbekämpfung und den Schutz der angrenzenden Gebäude zu organisieren. In Spitzenzeiten kamen mehrere handgeführte Rohre, ein Wasserwerfer, Schaumrohre und die Wenderohre der Drehleitern zum Einsatz, die sowohl Schaum als auch Wasser verwendeten. Eine Drohne der Freiwilligen Feuerwehr lieferte Bilder zur Lageerkundung und zur Überwachung einer möglichen Ausbreitung des Feuers. Die Maßnahmen wurden durch die Betriebsmitarbeiter unterstützt, die den brennenden Haufen mit einem Bagger abtrugen und auseinanderzogen.
Im Gemeindegebiet von Alfter waren Rauchentwicklung und Geruchsbelästigungen spürbar. Die Feuerwehr Alfter führte Messungen durch und warnte die Bevölkerung, stellte jedoch fest, dass keine relevanten Ergebnisse vorlagen, sodass die Maßnahmen rasch zurückgefahren wurden. Die Umgehungsstraße L183n zwischen Hersel und dem Kreisel Grootestraße wurde von den Ordnungsdiensten gesperrt, ebenso wie die Hohe Straße im Bereich der Einsatzstelle.
Das Feuer war gegen 17 Uhr unter Kontrolle und um 18:15 Uhr vollständig gelöscht. Derzeit finden Aufräumarbeiten statt.
Im Einsatz waren etwa 70 Kräfte von drei Wachen der Berufsfeuerwehr, neun Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr (davon vier zur Wachbesetzung), die Ordnungsämter von Bonn, Alfter und Bornheim, eine Versorgungseinheit des Malteser-Hilfsdienstes, sowie der Führungs- und Rettungsdienst.
BA
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