Blaulicht | 30.08.2026, 16:58 Uhr

Fahndung nach bewaffnetem Duo: Täter entkommen in die Nacht

30.08.: Schüsse auf Einfamilienhaus: Polizei sucht flüchtige Täter

Symbolbild.

Köln. In einer aktuellen Mitteilung geben Staatsanwaltschaft und Polizei Köln bekannt, dass die Kriminalpolizei derzeit nach zwei Männern fahndet, die in der Nacht zum Sonntag, den 30. August, auf ein Einfamilienhaus in Erftstadt-Köttingen geschossen haben. Die Staatsanwaltschaft stuft die Tat als versuchtes Tötungsdelikt ein, und die Polizei Köln hat daher eine Mordkommission eingerichtet.

Die Bewohner des betroffenen Einfamilienhauses hörten gegen 4.45 Uhr Schüsse und alarmierten die Polizei. Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte mehrere Einschusslöcher im Haus und sicherten Patronenhülsen. Auch ein vor dem Haus geparktes Auto sowie ein benachbartes Gebäude wurden von den Kugeln getroffen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Erste Ermittlungen ergaben, dass die beiden Männer zu Fuß in Richtung eines nahegelegenen Feldes flüchteten. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen, die durch einen Polizeihubschrauber unterstützt wurden, konnten die Täter bislang nicht gefasst werden. Zeugenaussagen zufolge sind beide Männer etwa 1,85 Meter groß und schlank. Einer der Täter trug zur Tatzeit einen roten Kapuzenpullover, eine dunkle Hose und weiße Sneaker, während sein Komplize in einem weißen Kapuzenpullover, einer dunklen Hose und dunklen Schuhen gekleidet war.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an, und mögliche Zusammenhänge mit ähnlichen Vorfällen in Köln werden geprüft. Zeugen, die Hinweise zu den flüchtigen Tätern geben können, werden gebeten, sich an die Ermittler des Kriminalkommissariats 11 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu wenden. BA

Weitere Themen

Symbolbild. Foto: ROB

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Hausmeister, bis auf Widerruf
Wir helfen im Trauerfall
Titelanzeige
Ahrweiler Weinwochen
Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Kooperation Klangwelle 2026
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
89

Bonn. Am Montagabend, dem 31. August 2026, ereignete sich auf der Sebastianstraße in Bonn-Endenich ein Unfall, bei dem eine 39-jährige Pedelecfahrerin und ihre zwei Kinder im Alter von zwei und vier Jahren verletzt wurden. Die Frau war mit ihrem Pedelec auf dem Fahrradschutzstreifen in Richtung Poppelsdorfer Platz unterwegs, als ein 40-jähriger Autofahrer die Tür seines am Straßenrand geparkten Fahrzeugs öffnete, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten.

Weiterlesen

Symbolbild.
367

Bonn. In Bonn-Dransdorf ereignete sich am Freitag, dem 28.08.2026, ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall, der die Ermittler des Verkehrskommissariats 1 der Bonner Polizei beschäftigt. Ein Autofahrer kollidierte mit einem Hund und brachte daraufhin das schwer verletzte Tier sowie dessen Halter zu einer Tierarztpraxis, bevor er sich entfernte, ohne seine Personalien zu hinterlassen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
von links nach rechts: Sven Gottschalck, Ulrich Stieber, Nick Falkner, Richard Lindner, Julius Knieps, Werner Kasel und Mario Falkner
338

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie kann ehrenamtliches Engagement in Bad Neuenahr-Ahrweiler künftig noch besser unterstützt und vernetzt werden? Dieser Frage widmeten sich am Mittwochabend Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Vereine und Initiativen sowie ehrenamtlich Engagierte bei einer Informationsveranstaltung im Veedelstreff DomCafé. Auf Einladung der Stiftung Ahrtal informierten sie sich über die Pläne für das neue Ehrenamtszentrum im ehemaligen „Haus der Jugend“.

Von Richard Lindner aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen

Der WKB sorgt in Mayen weiter für erheblichen Verwaltungsaufwand. Sieben von neun Abrechnungseinheiten stehen noch aus. Die FWM fordert deshalb vor weiteren Schritten eine vollständige Kostenbilanz.
694

Mayen. Zwei von neun Abrechnungseinheiten sind beim wiederkehrenden Straßenausbaubeitrag (WKB) bislang bearbeitet – doch bereits jetzt sorgt das Verfahren für erheblichen Verwaltungsaufwand. Nach Angaben der Freien Wähler Mayen (FWM) sind inzwischen mehr als 500.000 Euro an internen und externen Kosten angefallen. Gleichzeitig gibt es Forderungen nach zusätzlichem Personal, um den entstandenen Bearbeitungsstau abzubauen.

Von Michael Helsper aus Mayen

Weiterlesen