Orgelkonzert in der Abteikirche Maria Laach
Bekanntes neben noch unentdeckten Schätzen
Helmut Voß spielt am Freitag, 30. August, ab 19 Uhr
Glees. Am Freitag, 30. August, findet um 19 Uhr in der Abteikirche Maria Laach das nächste Orgelkonzert mit Helmut Voß aus Bergisch Gladbach statt. Voß startet mit dem Werk „Andante and Allegro“ des unbekannten britischen Romantikers Francis Edward Bache, gefolgt von Antonio Vivaldis d-moll-Violinkonzert in der Orgelfassung von keinem Geringeren als Johann Sebastian Bach. Im Zentrum des Programms steht die hochromantische f-moll-Sonate von Josef Gabriel Rheinberger. Danach erklingen die erste Orgelfantasie mit dem rauschenden Schlussteil von Camille Saint-Saëns und ein Ave Maria von Marco Enrico Bossi, bevor das Programm mit drei Stücken des Briten Nicholas Choveaux endet. Das Finalstück ist eine fulminante Toccata über das bekannte Marienlied „Lasst uns erfreuen herzlich sehr“.
Voß, geboren 1961, studierte Schulmusik an der Musikhochschule Detmold und Geografie an den Universitäten Bonn und Münster. Danach schloss er ein Studium der Katholischen Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf an. Ferner besuchte er Orgelkurse unter anderem bei Hubert Schoonbroodt und Christoph Schoener. Seit 1995 wirkt er als Kantor an St. Laurentius in Bergisch Gladbach. Dort ist er verantwortlich für die kirchenmusikalische Gestaltung der Gottesdienste und zudem künstlerischer Leiter der „Bergisch Gladbacher Orgeltage“. Daneben ist Voß vielfach als konzertierender Organist unterwegs.
Das Konzert dauert etwa 60 Minuten und findet bei freiem Eintritt statt. Am Ende wird eine Kollekte zur Deckung der Kosten gehalten.
