Betrugsdelikt in Köln
18.03.: Betrugsmasche mit falschen Polizeibeamten: 76-Jähriger um seine Ersparnisse gebracht
Köln. Am Mittwochnachmittag (18. März) haben bislang unbekannte Betrüger einen 76-jährigen Kölner in der Neustadt-Nord um seine Ersparnisse gebracht. Die Täter mit hessischem Dialekt gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und brachten den Senior mit einer frei erfundenen Geschichte über eine Einbrecherbande dazu, Wertsachen in seinem Keller zu deponieren.
Das Vorgehen: Die angeblichen Polizisten hatten den Senior gegen 11 Uhr zunächst auf seinem Festnetztelefon angerufen und behauptet, dass bei festgenommenen Dieben ein Zettel mit seinen Personalien gefunden worden sei. Um die Bande „auf frischer Tat“ zu stellen, solle der 76-Jährige Wertsachen als Köder in seinem Keller deponieren. Der Geschädigte war durch die geschickte Gesprächsführung derart unter Druck gesetzt worden, dass er der Aufforderung nachkam.
Im weiteren Verlauf versuchten die Täter sogar, den Mann zur Auflösung von Bankdepots zu bewegen. Erst als die Betrüger explizit nach täglichen Abhebungslimits fragten, wurde der Kölner misstrauisch und beendete das Telefonat. Als er gegen 15 Uhr im Keller nachsah, waren die Sachen bereits weg. Pressemitteilung Polizei Köln
